Google gibts Gas – Drei auf einen Streich

In mitten der Aufregung um das brandneue Netzwerk Google+ Project hat Google klammheimlich nebenbei auch an seinem Design und neuen Features gefeilt. So konnten wir in den letzten Tagen nicht nur kleine Veränderungen bezüglich des Google Layouts bei mobilen Endgeräten, sowie PCs feststellen, sondern dürfen uns nun auch über ein neues praktische Feature zum Konvertieren von Flashinhalten freuen. Denn jetzt gibt Google mächtig Gas.

Google mit neuem Design für PC, Android und iOs

Die Designänderungen sind laut Google Blog erst der Anfang eines ganzheitlichen neuen Anstrichs für alle Google Features. Zwar wurde das neue Layout noch nicht für alle Nutzer zur Verfügung gestellt, dies wird sich aber in naher Zukunft ändern.

So sieht die neue Startseite von Google nun aus:

Alle störenden Elemente beiseite geräumt und auf das Wesentliche – die Suche – konzentriert erscheint ein verkleinertes Logo über dem zentral positionierten Suchfeld. Auffallend am neuen Layout: die (ungewöhnlich) schwarze Navigationsleiste am oberen Fensterrand. Eine für Google eher untypische Farbwahl, leuchteten die Online-Angebote des Suchmaschinengiganten bisher stets in knalligen Farben auf schneeweißem Hintergrund. Für viele Nutzer ist die neue Navigationsleiste deshalb erstmal eine gewöhnungsbedürftige Neuerung im Google-Konzept. Viele bemängeln den starken Farbkontrast als Zusatzbelastung für längeres Arbeiten mit dem Computer. Subjektiv bewertet erscheint die neue Navigationsleiste allerdings als ein gelungener Umbruch im Google Design, das sich konsequent auch bei den anderen Features wie Google Places in schlichten Grautönen und seriöser Schrifttype bemerkbar macht.

Die Struktur der Places Seiten greift nun die klare Linienführung des gesamten Google Konzepts auf. Reduziert und sachlich, dennoch nicht bieder erhalten Nutzer wichtige Informationen über gesuchte Lokalitäten in einer übersichtlichen und ansprechenden Form. Auffallend viel weiße Fläche ordnet die verschiedenen Informationskategorien nutzerfreundlich und nachvollziehbar an. Als weiterer Kontrast zu Schwarz und Weiß leuchtet der Such-Button in frischem Blau und wird so als wichtigster Funktionsknopf der Seite farblich passend hervorgehoben.

Focus-Elasticity-Effortlessness

Die leichten Veränderungen in Farbgebung und Anordnung der Seitenelemente werden offenbar nur die Ersten in einer mehrmonatigen Testphase für Google’s neues Layout sein. Die drei Kernaspekte, die Google dabei umsetzen möchte sind: Focus, Elasticity und Effortlessness.

Der Focus soll dabei auf das Wesentliche gelenkt werden, während ablenkende Elemente wie zustätzliche Funktionsknöpfe oder Links in den Hintergrund rücken, um dem Nutzer eine kompakte und zielgerichtete Handhabung der Seite zu gewährleisten.

Elasticitiy bezieht sich dabei auf die Art, wie man (auch in Zukunft) Google Features nutzen möchte. Das Zeitalter in dem der Computer als Endgerät dominierte ist vorüber. Google möchte dies nutzen, um sein Layout nun dahingehend anzupassen, dass es flexibel aber grafisch einheitlich auf allen nur erdenklichen Endgeräten –PCs, Smart Phones, Tablets etc. – angezeigt werden kann.

Mit Google Mobile wurde die neue Ära für mobile Endgeräte bereits seit längerem eingeleitet. Nun kommen nach der ersten Testphase des neuen Layouts für Google Mobile auch Android und iOS-Nutzer in den Genuss des neuen einheitlichen Designs. Getreu der Kernideen des neuen Layouts soll vor allem die Nutzerfreundlichkeit unterstrichen und das einheitliche Design durchgestetzt werden. So setzt das neue Layout auf größere Icons für die einfachere Bedienung und ausgeblendete Buttons, soweit diese gerade nicht benötigt werden. Generell stellt Google die typische Nutzerfreundlichkeit –  für alle Geräte – als drittes Kernelement im Vordergrund. Mit Leichtigkeit, also mit Effortlessness, soll dabei ein simples Design höchste technische Standards verbinden und für den Nutzer damit optimal zugänglich gemacht werden. Typisch Google, eben.

Google Swiffy

Und weil Google in den letzten Tagen noch nicht genug Innovationen präsentiert hat, dürfen wir nun das neuste Google Feature namens Swiffy in Empfang nehmen. Dabei handelt es sich um ein äußerst nützliches Online-Tool, das ähnlich wie das Adobe Pendant „Wallaby“ Flash Dateien in HTML5 umwandelt und so auch für Endgeräte nutzbar macht, die dieses Format nicht unterstützen. Allerdings befindet sich Swiffy noch in der Anfangsphase, weshalb noch nicht alle Flashinhalte korrekt konvertiert werden, an den Verbesserungen werde jedoch in Hochtouren gearbeitet, gab Marcel Gordon in seinem Blogbeitrag zu dem neuen Tool bekannt.

Wir dürfen also weiter gespannt bleiben, was Google mit seiner momentanen Experimentierfreude zukünftig in petto haben wird.

Über Marcus Schoeberichts

Marcus ist Inhaber der Agentur schoebs & friends und bloggt hier im Journal über diverse Themen im Bereich Online Marketing. Marcus bei Google+
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