<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?> <rss version="2.0" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/" xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/" ><channel><title>schoebs &#38; friends</title> <atom:link href="http://www.schoebs.com/feed" rel="self" type="application/rss+xml" /><link>http://www.schoebs.com</link> <description></description> <lastBuildDate>Fri, 03 Feb 2012 14:51:44 +0000</lastBuildDate> <language>en</language> <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod> <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency> <item><title>(Über)regionales Onlinemarketing &#8211; Passau oh je</title><link>http://www.schoebs.com/journal/internetmarketing/passauer-online-marketing-potentiale</link> <comments>http://www.schoebs.com/journal/internetmarketing/passauer-online-marketing-potentiale#comments</comments> <pubDate>Fri, 03 Feb 2012 14:51:44 +0000</pubDate> <dc:creator>Marcus Schoeberichts</dc:creator> <category><![CDATA[Internetmarketing]]></category> <category><![CDATA[Social Media]]></category> <category><![CDATA[Facebook]]></category> <category><![CDATA[Passau]]></category><guid isPermaLink="false">http://www.schoebs.com/?p=1142</guid> <description><![CDATA[Die offizielle Website der Stadt www.passau.de alleine sei nicht genug, Newsletter „altmodisch“ und Facebook soll der Schlüssel zum Online Erfolg sein. Der Passauer Stadtrat Andreas Dittlmann richtete am 31. Januar 2012 einen Brief an Oberbürgermeister Jürgen Dupper mit dem Gesuch, &#8230; <a href="http://www.schoebs.com/journal/internetmarketing/passauer-online-marketing-potentiale">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Die offizielle Website der Stadt <a href="http://www.passau.de/">www.passau.de</a> alleine sei nicht genug, Newsletter  „altmodisch“ und Facebook soll der Schlüssel zum Online Erfolg sein. Der Passauer Stadtrat Andreas Dittlmann richtete am 31. Januar 2012 einen <a href="http://www.wochenblatt.de/nachrichten/passau/regionales/Livestream-Passau-www-passau-de-Dittlmann-Facebook-Dupper;art1173,92042,H">Brief an Oberbürgermeister</a> Jürgen Dupper mit dem Gesuch, der Stadt Passau offiziell auch über Facebook ein Gesicht zu verleihen. Bislang gibt es nämlich noch keine entsprechende Seite der Stadt, wobei hier durchaus Potentiale verborgen lägen. <a href="http://www.schoebs.com/wp-content/uploads/2012/02/love_pa.gif"><img class="alignright size-full wp-image-1149" title="love_pa" src="http://www.schoebs.com/wp-content/uploads/2012/02/love_pa.gif" alt="" width="158" height="420" /></a>Herr Dittlmann verwies dabei auf die Facebook-Fanpage „I love Passau“, die momentan etwa 9.400 Facebook-Nutzern gefällt.</p><p>Generell ist der Ausbau des Passauer Online Marketings zu befürworten. Allerdings muss hier klar differenziert werden. Pauschal zu sagen, Facebook sei der moderne Newsletter oder der Generalschlüssel zum Online Erfolg ist schlichtweg zu oberflächlich. Online Marketingmaßnahmen können zwar durchaus über soziale Netzwerke zielgerichtet umgesetzt werden, dies muss aber nicht zwangsläufig sinnvoll und damit erfolgreich sein. Ganz zu schweigen davon, dass E-Mail-Marketing mittels Newsletter – immer noch – ein wertvolles Marketinginstrument darstellt. Und überhaupt liegt hier im Grunde weit mehr im Argen, als auf den ersten Blick ersichtlich wird.</p><p>Für eine Stadt wie Passau ist ein Facebookauftritt generell durchaus denkbar und sinnvoll, diese Frage stellt sich kaum. Dennoch sollte Facebook eher eine Zusatzrolle neben grundsätzlichem und funktionierendem Online Marketing zukommen. Das Netzwerk kann dann ein Verstärker der Gesamtstrategie sein. Fakt ist aber, dass generell ohne klare Struktur durch Definition der Ziele und Zielgruppen kein vernünftiger Ansatz für Online Marketing entstehen kann. Online Marketing ist kein Selbstläufer &#8211; auch nicht bei Facebook.</p><p><a href="http://www.schoebs.com/wp-content/uploads/2012/02/facebook_passau.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1155" title="facebook_passau" src="http://www.schoebs.com/wp-content/uploads/2012/02/facebook_passau-300x223.jpg" alt="" width="300" height="223" /></a>Die Dreiflüssestadt ist an Facettenreichtum kaum zu überbieten. Das stellt hier die Herausforderung dar. Kulturell und historisch bietet Passau vielen Touristen ein interessantes Ausflugsziel, die jungen Passauer und viele zugezogene Studenten verleihen der Stadt ihre Lebendigkeit, während die älteren Einheimischen Passau für die einmalige Lage und die unmittelbare Nähe zum Bayerischen Wald und damit der Natur schätzen. Dieses breitgefächerte und durchaus unterschiedliche Publikum sollte im Optimalfall in seiner Ganzheit durch eine Facebook-Fanpage angesprochen werden. Dazu braucht es aber ein ganzheitliches Konzept, das Passau als Universitätsstadt, Tourismusziel und Heimat gleichermaßen präsentiert. Das sollte bereits auf der Website angestrebt werden.</p><h3>Wer keine klare Linie verfolgt, landet überall, nur nicht am Ziel</h3><p>Was generell fehlt ist eine klare Linie und frischer Wind im Passauer Marketing. Leider muss das derart unverblümt festgestellt werden. Zwar wurde die Website vor nicht allzu langer Zeit einem Relaunch unterzogen, von einem modernen Design und übersichtlicher Aufbereitung ist jedoch auch die überarbeitete Form weit entfernt. Das liegt nicht zuletzt an einer wenig ansehnlichen Aufmachung und der unübersichtlichen Kategorisierung der Unterseiten, die sich stark an die Aufteilung der Verantwortungsbereiche innerhalb der <a href="http://www.passau.de/Stadt,Buerger-Politik/Buerger-Info/Stadtverwaltung/Organisation.aspx">städtischen Organisation</a> erinnert. Das erschließt sich den Nutzern einer Website aber im Normalfall eher nicht.</p><p>Ein Beispiel dazu: Wer könnte vermuten, dass unter der Kategorie „Wirtschaft, Marketing, Arbeit“ Informationen zu „350 Jahre Barockstadt Passau“ zu finden sind, nicht aber unter dem Punkt „Tourismus“? Wären doch Informationen zu diesem großen – ja sogar größten – Jahresereignis sicher auch für Touristen interessant. Auf den Unterseiten für „Tourismus Informationen“ findet sich dagegen allerdings davon rein gar nichts.</p><p>Für das Jahresevent wurde dafür eigens eine Website eingerichtet, wogegen erst mal auch nichts einzuwenden ist. Ansehnlich, modern und übersichtlich erscheint die Seite <a href="http://www.barockstadt-passau.de/">www.barockstadt-passau.de</a>. Dafür gibt’s ein Plus, das aber sofort wieder durch die Tatsache zunichte gemacht wird, dass hier ebenfalls keine Konsequente Vernetzung mit bestehenden und neuen Kanälen umgesetzt wurde. Auch hier fehlt die Verbindung zu Social Media und die sinnvolle Vermarktung auf der Stadt-Website erneut völlig. Das Potential, dass sich die Informationen über interessierte User verbreiten bleibt dadurch komplett ungenutzt. Hofft man etwa darauf, dass die User das selbst in die Hand nehmen? Sehr schade, könnte gerade so ein Event viel Aufmerksamkeit auf die eigenen Webseiten lenken und auch für eine etwaige Facebook-Präsenz viele neue Fans generieren.</p><p>Ein weiterer Erfolgsfaktor ist, dass Passau mit einer bundesweiten Vorreiterrolle Live-Streams der politischen Sitzungen anbietet. Dieser hohe Innovationsgrad und diese technische Offenheit sind ein Ass im Online Marketing Ärmel. Dieses wird aber noch nicht ausreichend ausgespielt, sollte es aber unbedingt. Viel zu zurückhaltend wird damit geworben und auch über die offizielle Website findet man nur mühsam und nach längerem Suchen zum Veranstaltungsstream. In diesem Fall könnte der Ausbau einer Facebook-Fanseite mit einer Applikation zum Live-Stream zu mehr Nutzerfreundlichkeit verhelfen. Zumindest sollte das erst mal auch auf der Homepage <a href="http://www.passau.de/">www.passau.de</a> sofort ins Auge fallen und dem Nutzer zeigen, wie modern und netzaffin Passau tatsächlich ist. Die Lösung für alle Online-Handbremsen wird das für Passau aber noch nicht sein.</p><h3>Ein professionelles und vor allem konsequentes Online Marketing ist Pflicht – Facebook ist die Kür</h3><p>Interesse an einem städtischen Social Media Auftritt besteht, das lassen über 9.400 Fans der inoffiziellen Passau Fanpage erkennen. Andere Städte wie <a href="http://www.facebook.com/regensburg.de?sk=info">Regensburg</a> (ca. 1.200 Fans) oder <a href="http://www.facebook.com/groups/landshut/">Landshut</a> (ca. 5.700 Fans) nutzen längst eine Facebook-Fanpage, um nach außen zu kommunizieren. Auch die <a href="http://www.facebook.com/passauerneuepresse">Passauer Neue Presse</a> (ca. 7.900 Fans) macht vor, wie Online Marketing funktionieren kann. Die PNP vertreibt Informationen auf zahlreichen Kanälen, jeweils zugeschnitten für die entsprechende Zielgruppe und trifft damit den Zahn der Zeit. Facebook kommt im Marketing-Mix des Zeitungsunternehmens eine sehr interaktive zusätzliche Rolle zu. Das Hauptaugenmerk liegt weiterhin auf der Website <a href="http://www.pnp.de/">www.pnp.de</a> und innerhalb der Print- und Onlineausgaben des Zeitungsverlags. In den Facebook-Posts werden die Nutzer aktiv angesprochen und dazu angeregt ihre Meinung zu einzelnen Themen und Artikeln kund zu tun. Diese Art der Nutzer-Einbindung wäre auch für die Stadt Passau denkbar, indem für politische Entscheidungen oder Ähnliches die Community zu Wort gebeten wird. So erhält man nicht nur eine lebendige Fanpage, sondern auch gleichzeitig Feedback, wodurch den Nutzern das Gefühl gegeben werden kann, Mitspracherecht zu besitzen.</p><p>Facebook kann also ein optimaler Kanal sein, um brandneue oder höchst relevante Informationen an einen großen Nutzerkreis weiterzuleiten und mit diesem zu kommunizieren. Man muss nur wissen, wie. Hierzu bedarf es Know-how, Zeit und eine klare Online Marketingstrategie. Eine Aufgabe dieser Größenordnung bewältigt man nicht eben nebenbei. Ratsam wäre es, diese Angelegenheiten in Expertenhände zu geben, die eigens mit dem städtischen Online Marketing betraut würden. Wie bereits in mehreren Debatten innerhalb des letzten Jahres zu lesen war, ist sich die Stadt uneinig, ob die Stelle eines Marketing Experten gesondert vergeben werden soll. Aktuell fallen die Aufgaben des Stadtmarketings unter die Verantwortlichkeit des Referats 6, das sich nebenbei auch um Wirtschaftsförderung, Arbeit und Qualifizierung und Förderangelegenheiten kümmern muss. Dabei stellt die Stadt Passau hohe Ansprüche an das Stadtmarketing, wie im September detailliert bekannt gegeben wurde (siehe dazu: <a href="http://www.lokalnews.de/passau/stadt-passau/wirtschaft/1980.marketing-bei-der-stadt-ein-jobprofil.html">http://www.lokalnews.de/passau/stadt-passau/wirtschaft/1980.marketing-bei-der-stadt-ein-jobprofil.html</a>.) Dass diese Anforderungen parallel zu anderen anspruchsvollen Aufgaben nicht zu 100 Prozent erfüllt werden können, liegt dabei auf der Hand. Augenscheinlich könnten also noch viel mehr Potentiale eröffnet und effektiv ausgeschöpft werden, gäbe es eine zentrale verantwortliche Institution, die sich explizit auf das Marketing der Stadt konzentriert. Der Aufwand und der Nutzen für Online Marketing könnte auf diese Weise strukturiert und optimiert werden. Für die attraktive Dreiflüssestadt dürfte es ein Leichtes sein, adäquate Experten für dieses Amt ausfindig zu machen.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.schoebs.com/journal/internetmarketing/passauer-online-marketing-potentiale/feed</wfw:commentRss> <slash:comments>1</slash:comments> </item> <item><title>Social Media Marketing für alle</title><link>http://www.schoebs.com/journal/social-media/social-media-marketing-fuer-alle</link> <comments>http://www.schoebs.com/journal/social-media/social-media-marketing-fuer-alle#comments</comments> <pubDate>Tue, 17 Jan 2012 10:44:21 +0000</pubDate> <dc:creator>Marcus Schoeberichts</dc:creator> <category><![CDATA[Social Media]]></category> <category><![CDATA[Facebook]]></category> <category><![CDATA[Google]]></category> <category><![CDATA[Social]]></category> <category><![CDATA[twitter]]></category><guid isPermaLink="false">http://www.schoebs.com/?p=1137</guid> <description><![CDATA[Mittlerweile gehört es zum guten Online-Ton als Unternehmen in den großen sozialen Netzwerken vertreten zu sein – es wird sogar erwartet. Wer nicht bei Facebook, Twitter und Google-+ ist, nimmt quasi nicht am sozialen Leben teil. Aber ist Social Media &#8230; <a href="http://www.schoebs.com/journal/social-media/social-media-marketing-fuer-alle">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Mittlerweile gehört es zum guten Online-Ton als Unternehmen in den großen sozialen Netzwerken vertreten zu sein – es wird sogar erwartet. Wer nicht bei Facebook, Twitter und Google-+ ist, nimmt quasi nicht am sozialen Leben teil. Aber ist Social Media wirklich das Allheilmittel im Internet? Und wenn es denn so simpel ist, wieso entsteht so ein Wirbel darum, wie man es richtig macht?</p><p>Weil man eben nicht einfach mal einen Account anlegen kann, der auf wundersame Weise zum Selbstläufer wird. Social Media Marketing erfordert wie alle anderen Strategien ein durchdachtes Konzept und permanentes Monitoring. Vor allem muss die Nutzung einer weiteren Plattform Sinn ergeben, schließlich werden Zeit und Geld investiert. Wer also über soziale Kanäle arbeiten will, der muss das im Vorfeld planen und vor allem konkrete Ziele formulieren. Nur dabei zu sein, ist noch längst nicht alles.</p><h3>Nutzen Unternehmen Social Media Marketing konsequent?</h3><p>Studien des <a href="http://www.bvdw.org/medien/bvdw-studie-untersucht-wachstumspotenziale-von-social-media-in-unternehmen-der-deutschen-wirtschaft?media=3357">Bundesverband Digitale Wirtschaft e.V.</a> ergaben, dass schon rund 80,1 % von 185 befragten deutschen Unternehmen ein Profil in sozialen Netzwerken angelegt haben. Microbloggingdienste wie Twitter sind mit etwa 61,8 % aktiven Unternehmen ebenfalls hoch im Kurs. Die große Mehrheit geht davon aus, dass Social Media für das Unternehmen in Zukunft noch wichtiger werden wird und entsprechende Budgets dafür steigen werden.  Dabei geben allerdings 58 % an, ohne professionelles Management zu verfahren und völlig auf intuitive Eigenregie zu setzen. Besonders interessant ist die Tatsache, dass 72,8 % der Unternehmen keine negativen Erfahrungen gemacht hätten und 61,1 % davon überzeugt seien, dass sich die sozialen Aktivitäten gelohnt haben. Gleichzeitig überprüft über die Hälfte (53 %) aber eigentlich überhaupt nicht, welche effektiven Veränderungen eine soziale Kampagne hat. Wie passt das zusammen? Natürlich können keine negativen Effekte bemerkt werden, wenn keine Auswertung erfolgt, aber woher kommen die positiven Erfahrungen?</p><p>Diese Zahlen verdeutlichen das aktuelle Problem. Social Media Marketing liegt in aller Munde und führt dazu, dass jedes halbwegs nicht kleine Unternehmen Accounts bei sozialen Plattformen anlegt, ohne Know-How und ohne sich vorher überlegt zu haben, welche Ziele dadurch verfolgt werden sollen. Ein weiterer Knackpunkt ist das Monitoring, das notwendig ist, um Effekte festzustellen, auf die konsequenterweise reagiert werden muss.</p><h3>Social Media Marketing – aber richtig</h3><p>Die Kombination aus Unwissenheit und Inkonsequenz erstickt jeden Versuch erfolgreich im Sozialen Sektor Fuß zu fassen im Keim. Bereits im Vorfeld muss deshalb eine intensive Planung der Social Media Strategie erfolgen. Als Leitfaden dienen die klassischen ‚W-Fragen’:</p><ul><li><strong>Was?</strong> Welche Ziele sollen verfolgt werden?</li><li><strong>Wer?</strong> Wer soll durch die sozialen Aktivitäten angesprochen werden?</li><li><strong>Wo und Warum?</strong> Welche Plattform eignet sich dazu und weshalb?</li><li><strong>Wie?</strong> Welche Kampagnen sollen gewünschte Ziele erreichen?</li><li><strong>Wann?</strong> Keine Frage: kontinuierlich!</li><li><strong>Welche Folgen?</strong> Welche Effekte können mittels Monitoring festgestellt werden?</li></ul><p>Eine Social Media Strategie muss sich auf ein stimmiges Konzept stützen, das ähnlich wie bei einem Bericht alle wichtigen Fragen abdeckt. Kann eine Frage nicht konkret beantwortete werden, droht das ganze Konzept einzubrechen. Wer nicht weiß, welches Ziel erreicht werden soll, kann nicht bestimmen welche Zielgruppe angesprochen wird. Fehlen die Informationen über die Zielgruppe und das Ziel, kann nicht entschieden werden welche Plattform, wie genutzt werden soll, und so weiter.</p><h3>Ohne Ziele kein Erfolg</h3><p>Ohne Ziele kann man also nichts erreichen. Wer seine Strategie nicht explizit auf konkrete Ziele ausrichtet, kann im Endeffekt nicht sagen, ob überhaupt etwas verändert wurde. Das Ziel bildet die Grundlage für eine Social Media Strategie. Es gibt verschiedenste Intensionen Facebook, Twitter und Co. zu nutzen. Das häufigste Ziel laut BVDW ist die Steigerung der Markenbekanntheit (85,0 %), dicht gefolgt von der Verbesserung des Unternehmensimages (81,5 %) und der Erweiterung der Zielgruppe (72,4). Die bloße Anzahl der Fans oder Follower sagt effektiv aber noch nichts über den Erfolg oder Misserfolg der Strategie aus, auch wenn eine andere Studie von Ibi Research belegt, dass sich 65 % der Onlineshop-Betreiber auf diese Kennzahl verlässt. Unternehmen müssen ihre sozialen Maßnahmen ganzheitlich verfolgen und messen, um Auskunft darüber zu erhalten, was eine Maßnahme nützt oder woran noch gefeilt werden muss.</p><h3>Ohne Monitoring keine Erfolgskontrolle</h3><p>Mit entsprechenden professionellen Tools können zahlreiche Kennzahlen rundum ein soziales Profil ermittelt werden, die auf umfassenden Daten beruhen. Dadurch ist weitaus mehr messbar, als die bloße Anzahl der Follower und Fans. Viel wichtiger ist hierbei herauszufiltern, wie viele Nutzer täglich tatsächlich aktiv das Profil besuchen, was immerhin 37 % der von Ibi Research befragten Webshop-Betreiber prüfen. Dennoch sollten umfangreiche Monitoring Maßnahmen zum alltäglichen Programm gehören, um erfolgreiches Social Media Marketing zu betreiben. Wie oft werden Beiträge geteilt oder retweetet, wie viele User kommentieren Publikationen oder bewerten diese mit „gefällt mir“ oder „+1“? Besuchen diese Nutzer das Profil erneut, wie lange halten sie sich darauf auf oder lässt sich etwa eine hohe Absprungrate feststellen, der man auf den Grund gehen sollte? Können konkrete Veränderungen des Traffics oder der geteilten Beiträge auf eine bestimmte Maßnahme zurückgeführt werden? All das sind Fragen, die für professionelle Nutzung in das Monitoring miteinfließen sollten. Je genauer die Daten des Social Media Monitorings ausgewertet werden, hier kann auch die Tonalität oder der Bekanntheitsgrad gemessen werden, desto zielgerichteter können Kampagnen ausgerichtet werden. Eine Liste verschiedener Social Media Monitoring Tools gibt es <a href="http://medienbewachen.de">hier</a>.</p><h3>Social Media Monitoring – Verschmähtes Potential</h3><p>Viele Unternehmen zeigen Berührungsängste mit der Erfolgsmessung. Das fehlende Vertrauen in die Zuverlässigkeit der Daten scheint hier der Hauptgrund zu sein. Dabei zeigen diese Daten detaillierte Auswirkungen der Bemühungen auf. Wer sich als Ziel gesetzt hat, den Traffic auf seine Website zu steigern, muss letztendlich auch prüfen, ob die Besucher tatsächlich aus den sozialen Aktivitäten resultieren. Alle Bemühungen sich über Social Media zu etablieren bleiben halbherzig, wenn die Auswirkungen davon nicht berücksichtigt werden. Die Investition in professionelles Monitoring, das bei Bedarf auch in Expertenhände abgegeben werden kann, ist in jedem Fall besser angelegt, als Zeit und Geld in inkonsequentes Social Media Marketing zu verschwenden.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.schoebs.com/journal/social-media/social-media-marketing-fuer-alle/feed</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>PageRank, Plus und Panda &#8211; der große SEO-Jahresrückblick Teil II</title><link>http://www.schoebs.com/journal/suchmaschinenoptimierung/pagerank-plus-und-panda-seo-jahresrueckblick</link> <comments>http://www.schoebs.com/journal/suchmaschinenoptimierung/pagerank-plus-und-panda-seo-jahresrueckblick#comments</comments> <pubDate>Fri, 09 Dec 2011 12:24:45 +0000</pubDate> <dc:creator>Marcus Schoeberichts</dc:creator> <category><![CDATA[Suchmaschinen]]></category> <category><![CDATA[Suchmaschinenoptimierung]]></category> <category><![CDATA[Google]]></category> <category><![CDATA[SEO]]></category><guid isPermaLink="false">http://www.schoebs.com/?p=1109</guid> <description><![CDATA[Wie bereits angekündigt geht es in Runde II des SEO Jahresrückblicks 2011. Im Fokus nach wie vor Google, das in der zweiten Jahreshälfte alle Register zieht, um seinem Namen als größtes Internetunternehmen weltweit alle Ehre zu machen. Google lässt das &#8230; <a href="http://www.schoebs.com/journal/suchmaschinenoptimierung/pagerank-plus-und-panda-seo-jahresrueckblick">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Wie bereits angekündigt geht es in Runde II des SEO Jahresrückblicks 2011. Im Fokus nach wie vor Google, das in der zweiten Jahreshälfte alle Register zieht, um seinem Namen als größtes Internetunternehmen weltweit alle Ehre zu machen. Google lässt das Panda Update auch über Deutschland rollen, sicherte sich mit <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,780321,00.html">Motorola Mobility</a> dann seinen Logenplatz in der Mobilfunksparte, öffnete das soziale Netzwerk Google Plus für alle, um zum Schluss mit den verstaubten Kamellen <a href="http://googleblog.blogspot.com/2011/11/more-spring-cleaning-out-of-season.html">aufzuräumen</a>.</p><h3>Der Google Roundhouse Kick 2011</h3><p>Wenngleich schon in der ersten Jahreshälfte damit begonnen wurde, uns mit dem +1-Button langsam an die soziale Google-Seite  heranzuführen, protzte der „Google-Like-Button“ erst noch wenig mit Aktivität. Allerdings bereitete sich Google damit Schritt für Schritt auf seinen erneuten (und wohl auch letzten) Versuch vor, ein erfolgreiches Social Network auf die Beine zu stellen und platzierte den +1-Button klammheimlich überall im Web. Am 29. Juni 2011 <a href="http://www.schoebs.com/journal/suchmaschinenoptimierung/google-wirft-den-fehdehandschuh-ins-social-web ">startete Google Plus</a> endlich und  wagte das Duell mit Facebook. Zunächst eröffnete Google eine Beta-Version mit begrenzter Verfügbarkeit, die einen Vorgeschmack auf die Facebook-Konkurrenz geben sollte. Schon innerhalb der ersten Wochen wuchs der begrenzte Nutzerkreis (!) auf über 20 Millionen User und lies vermuten, dass Google nun den Aufsprung auf den Social Zug geschafft hatte.</p><p>Mit einem eleganten Design und ansprechendem Drag-and-Drop-Prinzip zog Google Plus seine Kreise im Social Web. Im Vergleich zu 600 Millionen Facebook-Usern sollten die Nutzerzahlen noch keine Unruhe auslösen, aber Social Search könnte Facebook den Schweiß auf die Stirn treiben. Ähnlich wie schon in der ersten Runde des Jahresrückblicks für die soziale Suche bei Bing, bezieht nun auch Google vermehrt Daten seiner Dienste (Google Plus mit Kommentaren und +1-Button, Youtube, Places und viele mehr) in die SERPs mit ein. Schon im Jahre 2010 begann Google auf die Daten von Twitter und Facebook zuzugreifen, um die SERPs zu personalisieren, allerdings nur beschränkt. Mittels der erhobenen Daten über das eigene Social Network erhält nun auch Google zukünftig noch mehr umfangreiche Informationen zu Nutzerverhalten und Vorlieben der Community. So werden künftig Seiten, die von Freunden oder besonders vielen Usern mit +1 bewertet, geteilt oder kommentiert wurden prominenter gelistet. Auf diese Weise gelangen möglicherweise Seiten zu Top-Rankings, zu denen sie ohne den Einfluss der sozialen Rankingfaktoren nie gekommen wären. <a href="http://www.schoebs.com/wp-content/uploads/2011/12/goolge_plus.gif"><img src="http://www.schoebs.com/wp-content/uploads/2011/12/goolge_plus-300x148.gif" alt="" title="goolge_plus" width="300" height="148" class="alignright size-medium wp-image-1120" /></a></p><p>Werden für die SERPs in den Suchmaschinen zukünftig vermehrt soziale Faktoren ausschlaggebend sein, könnte schon bald jeder Nutzer eine individuelle Ergebnisliste erhalten. Vorausgesetzt, man ist in irgendeinem Dienst von Google oder Bing eingelogged. Das erschwert natürlich die Arbeit von SEO ungemein. Wer im Internet aber wahrgenommen werden will, ist letztendlich dazu gezwungen gebotene Kanäle zu nutzen und die Nutzer auf diese Weise via Twitter, Facebook und Google+ zu binden.</p><h3>Google+ für alle</h3><p>Am 20.September war es dann soweit: Google Plus öffnet seine Pforten für alle Nutzer, die einen eigenes Plus-Profil anlegen möchten und die Nutzerzahlen schnellten wie auch zum Start der Beta Version in die Höhe. Mittlerweile gehören rund 40 Millionen Nutzer der Google Community an. Facebook reagierte auf diese positive Annahme seines ersten ernstzunehmenden Konkurrenten (seit Jahren!) mit einer Vielzahl von Layoutänderungen.</p><p><a href="http://www.schoebs.com/wp-content/uploads/2011/12/new_fb_design.gif"><img src="http://www.schoebs.com/wp-content/uploads/2011/12/new_fb_design-300x216.gif" alt="" title="new_fb_design" width="300" height="216" class="alignleft size-medium wp-image-1122" /></a>Die „Smart List“ mit einer Übersicht der eigenen Gruppen, Freundeslisten und Favoriten, befindet sich linkerseits der einstigen Pinnwand, die ebenfalls eine neue, aber nicht immer schlüssigen Hierarchisierung der Meldungen aufweist. In der rechten Sidebar befindet sich ab sofort die Happening-Box, die wie eine Art Newsticker fungiert und sekündlich aktualisiert, was Freunde im Augenblick treiben. Außerdem befindet sich darunter die Anzeige einiger Freunde; Nach welchen Kriterien hier sortiert wird, bleibt ein Facebook-Geheimnis.</p><p>Ähnlich den Kreisen auf Google+ lassen sich nun auch die Facebook-Freunde in verschiedene Listen ordnen. Auf die von Marc Zuckerberg angekündigte Timeline müssen wir aktuell noch warten. Dennoch sind viele User bereits von den durchgesetzten Änderungen überrollt, genervt und überfordert und bekunden ihren Ärger. Facebook, das in den vergangenen Monaten bereits mit Performance-Schwierigkeiten immer wieder negative Kritik einstecken musste, hat sich wohl auch mit diesen massiven Neuerungen keinen Gefallen getan. Es machte eher den Anschein, Facebook stehe unter Zugzwang angesichts der Schlag auf Schlag folgenden Erfolge von Google. Zuckerberg und Co. haben offensichtlich festgestellt, dass selbst Facebook sich auf lange Sicht nicht auf gegenwärtigen Lorbeeren ausruhen darf.</p><h4>Unternehmensseiten für Google+ freigegeben</h4><p>Der 8.November zeigte erneut deutlich, wie es um den FB-Konkurrenten Google Plus und den Social Trend bestellt ist. Google eröffnete sein Netzwerk ab sofort auch für Unternehmen und Marken auf den Google Plus Pages – leider mehr gewollt, als gekonnt. Die Mehrzahl der Unternehmen legte lediglich ein weiteres Profil auf einer weiteren Plattform an, ohne dies innovativ zu nutzen. Sie wiederholen schlichtweg, was bereits über Twitter und die Facebook Pinnwand tickerte und das ist schlichtweg langweilig. Die Google Plus Pages inspirierten allerdings auch zu nichts sonderlich innovativem. Was als große Errungenschaft galt, nämlich die Hangouts mit den Unternehmen, erwies sich bislang als undurchdacht &#8211; <a href="http://www.schoebs.com/journal/social-media/google-plus-fuer-unternehmen">mehr dazu hier</a>.</p><h3>Das Panda Update &#8211; Zuckerbrot und Peitsche</h3><p>Beflügelt von der positiven Resonanz der Google+ Beta Version setzte Google seinen Rundumschlag fort und rollt am 12 August 2011 das Panda Update auch auf deutschsprachigen Index (http://googlewebmastercentral-de.blogspot.com/2011/08/neuer-algorithmus-fur-hochqualitative.html) aus. Der gefürchtete Panda Rollout betraf rund 6-9% der Anfragen und lag damit deutlich unter dem des vorangegangenen Updates auf englischen Seiten. Hier waren etwa 12% aller Suchanfragen betroffen. Trotzdem war überall von Panda-Verlierern und -Gewinnern die Rede. Unter anderem auch deshalb, da der Panda wählerisch und unberechenbar zuschlug, so dass es sich als äußerst kompliziert erwies tatsächliche Gründe für Strafen auszumachen.</p><h4>Die Panda Speisekarte</h4><p>Der Panda wurde/wird als äußerst anspruchsvolles Update gehandelt, so dass vorrangig die <a href="http://googlewebmastercentral-de.blogspot.com/2011/03/bessere-qualitat-in-den-suchergebnissen.html">„qualitativ hochwertigen Websites“</a> seinen Geschmack trafen.<br /> Ziel dieses Updates war es wie üblich, die SERPs qualitativ zu verbessern und so traf es viele Contentaggregationen, Artikelverzeichnisse und Personensuchmaschinen. Vordergründlich Seiten, die keinen Mehrwert für User versprachen und qualitativ niedrigen Content besaßen wurden vom Panda erfasst. Einige Seiten wurden bereits vor dem Update als mögliche Panda-Loser gehandelt. Nicht gänzlich unerwartet kam der Absturz in den SERPs, da diese Seitenmuster auch schon bei früheren Updates abgestraft wurden, beispielsweise <a href="http://www.sistrix.de/news/962-r-ckblick-auf-google-mayday.html">MayDay</a> 2010. Dennoch wusste das Update auch zu überraschen – wenn auch häufig negativ.</p><p>Folgendes gilt es aber festzuhalten: Viele der Gewinner des Updates wurden nicht direkt vom Panda begünstigt, sondern konnten lediglich durch das Abrutschen der Konkurrenz indirekt profitieren.<br /> Wie sich die Verteilung der Gewinner und Verlieren gestaltete, wird in diesem <a href="http://blog.searchmetrics.com/de/2011/08/13/google-panda-update-in-deutschland-gewinner-und-verlierer">Beitrag im Searchmetrics Blog </a>sehr schön beschrieben.</p><h4>Das Panda-Nachbeben</h4><p>Kaum hatten sich Gemüter halbwegs beruhigt schlug der Panda erneut zu. Ohne öffentliche Ankündigung wurden die SERPs am 09.10.2011, 24.10.2011 und in der Nacht zum 14.11.2011 erneut durchgewürfelt. Dabei waren teilweise englischsprachige, teilweise deutschsprachige Seiten betroffen.</p><p>Man erhielt stark den Eindruck, dass Google mit dem Panda Update 2.5 im September nicht zufrieden war. Die Visibility-Daten der betroffenen Websites verrieten, dass sich viele Websites im Oktober zu nahezu 100% wieder erholt hatten und teilweise nach den Korrekturen sogar besser davonkamen. Nur wenige mussten auch beim Rollback Federn lassen. Searchmetrics hat auch hierzu eine <a href="http://blog.searchmetrics.com/de/2011/10/11/auch-google-gefallt-das-panda-2-5-update-nicht-analyse-eines-rollbacks/">anschauliche Tabelle erstellt</a>.</p><p>Am 14.Oktober bestätigte Matt Cuts auf eine Anfrage via Twitter das vermeintlich kleinere Update:</p><p><a href="http://www.schoebs.com/wp-content/uploads/2011/12/cutts_twitter_111014.jpg"><img src="http://www.schoebs.com/wp-content/uploads/2011/12/cutts_twitter_111014.jpg" alt="" title="cutts_twitter_111014" width="315" height="172" class="aligncenter size-full wp-image-1114" /></a></p><p>Doch angesichts des großen Aufschreis in den Foren über die Auswirkungen auf die SERPs und die Visibility einiger Seiten, stellte sich heraus, dass es sich nicht wie auch von Google gedacht um ein minor update handelte. <a href="http://www.seroundtable.com/poll-results-google-panda252-14193.html">Seoroundtable</a> bestätigte, dass etwa 80% der SEOs bei einer Umfrage der Meinung waren, das Update 3.1 sei nicht unbedeutend gewesen.</p><p>Ende November wurde noch einmal nachjustiert. Dieses Mal gab Google das Update über Twitter im Voraus bekannt. Nachdem sich das letzte minor update als ziemlich umfangreich herauskristallisiert hatte, blieb es diesmal bei einem geringen Effekt auf die SERPs.<br /> Dennoch: selbst wenn nur 1% aller Suchanfragen betroffen würden, wäre das eine beachtliche Zahl und Google reagierte in seinem Webmasterblog mit einem Video und einem <a href="http://googlewebmastercentral-de.blogspot.com/2011/11/wieso-ist-meine-website-im-ranking.html">ausführlichen Artikel</a>.</p><h3>Mittendrin: Das Google Freshness Update</h3><p>Während der Panda einfach nicht zum Winterschlaf übergehen will, kündigte Google zwischendurch noch ein weiteres Update an, dass sich bis zu fünf mal stärker auf die deutschsprachigen SERPs auswirken dürfte, als der Panda seit Anfang des Jahres: das Freshness Update:</p><blockquote><p>“Building upon the momentum from Caffeine, today we’re making a significant improvement to our ranking algorithm that impacts roughly 35 percent of searches and better determines when to give you more up-to-date relevant results for these varying degrees of freshness.”</p></blockquote><div align="right">Amit Singhal, Google Fellow</div><p><br/></p><p>35% aller Suchanfragen, also jede dritte Suche würden vom Freshness Update betroffen. Anmerken muss man allerdings, dass bei den Suchanfragen abgewogen wird, ob eine Selektion nach „Freshness“ angebracht erscheint.</p><p>Ziel dieses Updates ist, aufbauend auf <a href="http://googleblog.blogspot.com/2010/06/our-new-search-index-caffeine.html">Caffeine</a>, besonders aktuelle junge Seiten in den Ergebnissen prominent zu listen, soweit die Anfrage dies erfordert. Seiten sollen schneller indexiert werden, um so brandaktuelle und „frischeste“ Neuigkeiten anzuzeigen.</p><p>Das Augenmerk liegt auf folgenden drei Punkten:</p><ul><li>Aktuelle Themen und Ereignisse, die von großem öffentlichen Interesse sind</li><li>Regelmäßige wiederkehrende Ereignisse, wie die WM</li><li>Aktuell Neues, wie Trends, Charts oder Sonderangebote</li></ul><p>Hier scheint es sinnvoll und angebracht dem User möglichst aktuelle Seiten prominent zu listen, um immer auf dem neuesten Stand zu sein.</p><p>Google bastelte übrigens bereits vergangenes Jahr 516 Mal an seinem Algorithmus, während über 13.000 Änderungen testweise angedacht wurden. Alle relevanten Updates 2011, inklusive der der letzten Jahre gibt es hier in einer <a href="http://www.seomoz.org/google-algorithm-change#2011">tollen Übersicht von SEOmoz </a>noch einmal auf einen Blick.</p><p>Damit wären wir auch schon am Ende des Jahresrückblicks angekommen <img src='http://www.schoebs.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> Wie habt Ihr das SEO Jahr 2011 empfunden?<br /> (Gerne beteilige ich mich diesem Artikel beim heutigen <a href="http://www.webmasterfriday.de/blog/blog-jahresrueckblick-2011">Webmaster Friday</a>)</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.schoebs.com/journal/suchmaschinenoptimierung/pagerank-plus-und-panda-seo-jahresrueckblick/feed</wfw:commentRss> <slash:comments>2</slash:comments> </item> <item><title>SEOs, SERPs und Sensationen – der große SEO Jahresrückblick 2011</title><link>http://www.schoebs.com/journal/suchmaschinenoptimierung/seos-serps-und-sensationen-seo-jahresrueckblick-2011</link> <comments>http://www.schoebs.com/journal/suchmaschinenoptimierung/seos-serps-und-sensationen-seo-jahresrueckblick-2011#comments</comments> <pubDate>Wed, 07 Dec 2011 14:13:37 +0000</pubDate> <dc:creator>Marcus Schoeberichts</dc:creator> <category><![CDATA[Social Media]]></category> <category><![CDATA[Suchmaschinenoptimierung]]></category> <category><![CDATA[Facebook]]></category> <category><![CDATA[Google]]></category> <category><![CDATA[SEO]]></category> <category><![CDATA[Social]]></category><guid isPermaLink="false">http://www.schoebs.com/?p=1091</guid> <description><![CDATA[Das Jahr 2011 begann mit einem sozialen Weltrekord: Innerhalb der ersten vier Sekunden am 01.01.2011 wurden beeindruckende 6939 Neujahresgrüße über Twitter verschickt und läuteten das Jahr 2011 gebührend ein. Auch im weiteren Verlauf sollte 2011 im Zeichen von Social Media &#8230; <a href="http://www.schoebs.com/journal/suchmaschinenoptimierung/seos-serps-und-sensationen-seo-jahresrueckblick-2011">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Das Jahr 2011 begann mit einem sozialen Weltrekord: Innerhalb der ersten vier Sekunden am 01.01.2011 wurden beeindruckende <strong>6939 Neujahresgrüße</strong> über Twitter verschickt und läuteten das Jahr 2011 gebührend ein. Auch im weiteren Verlauf sollte 2011 im Zeichen von Social Media stehen. Doch nicht alle können auf den sozialen Zug aufspringen und legten teilweise sensationelle Bruchlandungen hin. Social Media macht sich mittlerweile auch für SEO bemerkbar und führt eine Art <strong>sozialen Rankingfaktor</strong> ein.</p><p>Zu den Gewinnern des Jahres zählen in erster Linie diejenigen, die bei so viel Sozialität den Überblick behielten und den <strong>Social Hype</strong> für sich nutzen konnten. Nicht verwunderlich gibt es vor Facebook auch in diesem Jahr wieder kein Entkommen. Allerdings nahm auch Google+ Fahrt auf, bei dem Versuch Facebooks Erfolg einzuholen – der Kampf der Giganten begann.<br /> Nicht zuletzt gehen auch alle diejenigen als Gewinner dieses Jahres hervor, die die Gunst der Social Communities für sich gewonnen haben, um ihre Rankings zu pushen.</p><p>Der Anfang des Jahres verlief ruhig. Facebook startete seinen Groupon Konkurrenten Deals auch in Deutschland, der schon nach einer nur viermonatigen Testphase wieder abgesetzt wurde. Währenddessen versank Ex-Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg zunächst in seiner brisanten Plagiatsaffäre und zuguterletzt nach einer bewegenden Rede im Erdboden. Dabei entfachte er die <a href="http://www.schoebs.com/journal/internetmarketing/facebook-vs-guttenplag-wiki-social-media-an-der-front">erste politische Social-Schlacht</a> zwischen zweier Fangruppen auf Facebook, die sich mit verhärteten Fronten einen bemerkenswerten Kampf um die größte und treuste Fangemeinde-Theos lieferten. Die Ära der sozialen Demonstrationen und einer völlig neuen Möglichkeit sich politisch(-virtuell) zu engagieren hatte begonnen. Die <a href="http://www.schoebs.com/journal/social-media/starbucks-vs-passauer-kaffeekultur">Pro- und Contra-Whatever-Gruppen</a> sprießen aus dem Boden und liefern sich über die sozialen Netzwerke erbitterte Wortgefechte, die sogar die Aufmerksamkeit der <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,748661,00.html">renommierten Medien</a> erhaschen können. Weitere Auswirkungen blieben aus, man braucht nun einmal mehr als einen Klick und einen Kommentar um sich ernsthaft zu engagieren.</p><h3>Das Farmer Update</h3><p>Ende März 2011 wurde die SEO-Gemeinde aus dem Winterschlaf gerissen und alle blickten gespannt auf die englischsprachigen Websites. Hier hatte Google ein tiefreichendes Update des Algorithmus durchgeführt, wovon 11,8 % der via Google abgefragten SERPs betroffen waren. Das <a href="http://googlewebmastercentral.blogspot.com/2011/04/high-quality-sites-algorithm-goes.html">Farmer Update</a> forderte viele Opfer verschiedenster Websites, weshalb sich die Experten sofort daran machten, die Vorgehensweise des erbarmungslosen Farmers <a href="http://www.suchmaschinentricks.de/aktuelles/google/1312.php">nachzuvollziehen</a>.<br /> Das Farmer Update traf vorrangig Seiten mit qualitativ minderwertigem oder auch offensichtlich &#8220;überoptimierten&#8221; Content, Duplicate Content und schlechter Usability. Viele Kollegen vermuteten, dass sich hinter diesem Update mehr verbirgt, als eine Veränderung des Algorithmus. Man munkelte, dass auch manuell gesammelte Kriterien Einfluss auf die Neugestaltung nehmen könnten und alle warteten gespannt auf das Eintreffen des Farmers in Deutschland.</p><h3>Zukunftsfaktoren: Social Media, Bounce Rate und Page Speed</h3><p>Was wir aus dem Jahr 2011 lernen: Shares und Likes fließen als Rankingkriterium in die <a href="http://www.schoebs.com/wp-content/uploads/2011/12/ranking_future_seomoz.gif"><img class="size-full wp-image-1096 alignright" title="ranking_future_seomoz" src="http://www.schoebs.com/wp-content/uploads/2011/12/ranking_future_seomoz.gif" alt="" width="424" height="290" /></a>Suchergebnisse mit ein und der Schnellste hat die Nase vorn. Suchmaschinen bewerten demnach auch die soziale Vernetzung einer Webseite, was gute Rankings ohne Social Media Links zukünftig erschwert. Erfahrungswerte zeigen dabei eine Abstufung zwischen Facebook Likes und den wertvolleren Shares. Zwar wurde immer bemängelt, dass diese nofollow-Links keinerlei Einfluss auf die Rankings haben, diese Annahme ist dennoch nur bedingt richtig. Eine ausgewogene Kombination von Dofollow- und Nofollow-Links machen eine natürliche Linkstruktur aus, weshalb sich diese Links auch trotz rel=“nofollow“ mehr positiv, als negativ auf das Ranking auswirken. Folgende Grafik veranschaulicht außerdem, wie sich die Rankingkriterien generell zukünftig ändern könnten.</p><p>Erstaunlich einig sind sich die befragten SEOs, vorrangig auch bei den Themen Social Media und Usage Data. Vor allem der Ladegeschwindigkeit wird eine besondere Gewichtung unter den Rankingkriterien zugeschrieben. Nichts nervt Besucher und Google mehr, als eine lahme Seite, was mit der Absprungrate Hand in Hand geht. Niedrige Ladegeschwindigkeiten wirken sich doppelt negativ auf das Ranking aus.<br /> Ob die eigene Seite flott genug ist und wie man eventuelle Handbremsen löst, kann z.B. mit Hilfe von <a href="https://developers.google.com/pagespeed/">Google Pagespeed</a> ermittelt werden. Mehr erfährt man auch in diesem <a href="http://www.seokratie.de/seo-webseitengeschwindigkeit-der-groeste-rankingfaktor/">interessanten Artikel von Julian</a> zu Page-Speed.</p><h3>Bing betritt die Bühne</h3><p>Microsofts Suchmaschine hatte sich lange dezent im Hintergrund gehalten. Vielleicht, um an seinem eigenen Algorithmen zu basteln und diesen gemäß der zukünftig erwarteten Trends zu justieren? Im Mai 2011 betritt Bing wieder die Bildfläche mit seiner personalisierten Suche featuring Facebook. Die Suchergebnisse sollen dadurch künftig noch enger mit dem sozialen Netzwerk verknüpft sein und Seiten, die den Facebook-Freunden gefallen prominenter listen. Da sich die Ergebnisse so (vermeintlich) näher am sozialen Leben der Nutzer orientieren, können die SERPs relevanter hierarchisiert werden. Bis dato gab es noch nichts Vergleichbares bei der härtesten Konkurrenz aus dem Silicon Valley, die zudem nur begrenzten Zugriff auf Facebook-Daten hat.</p><p>Der Fokus liegt bei der personalisierten Suche für Bing auf drei Hauptaspekten:</p><ul><li>Trusted Friends: Seiten, die bereits von FB-Freunden per „Like“ oder „Share“ empfohlen wurden, werden als solche in den SERPs kenntlich gemacht und mit bis zu drei Profilfotos derjenigen ergänzt.</li><li>Collectiv IQ: Häufig geteilte und empfohlene Seiten werden in den SERPs prominenter gelistet. Es wird davon ausgegangen, dass eine Seite umso relevanter ist, desto mehr Personen diese für gut befunden haben. Stellt sich die Frage, ob dem wirklich so ist. Teilen Nutzer Seiten wirklich nur dann, wenn sie eine explizite Empfehlung aussprechen wollen? Man denke nur einmal an Folgendes: „Drücke auf „Gefällt mir“/ Teile diese Seite mit deinen Freunden und nimm am Gewinnspiel teil“ und schon ist die Empfehlung keine mehr. Suchergebnisse würden durch diese Art „Likes“ vollkommen verfälscht.</li><li>Enabling Conversation: Die SERPs können nun über Facebook diskutiert werden und man erfährt, ob Facebook-Freunde in der Stadt wohnen, in der man demnächst Urlaub machen möchte. Soweit so gut, aber interessiert das wirklich? Betrachte ich mein eigenes Nutzungsverhalten von Suchmaschinen, dann gebe ich einen Begriff ein, finde eine passende Ergebnisseite und das war’s schon. Ob ich meine Reisepläne öffentlich diskutieren oder Shoppinglisten im Internet preisgeben möchte bleibt spekulativ.</li></ul><div id="attachment_1100" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.schoebs.com/wp-content/uploads/2011/12/webhits_121207.gif"><img class="size-medium wp-image-1100" title="webhits_121207" src="http://www.schoebs.com/wp-content/uploads/2011/12/webhits_121207-300x185.gif" alt="" width="300" height="185" /></a><p class="wp-caption-text">Suchmaschinen Marktanteile Deutschland 12/2012</p></div><p>Durch Emporia, so nennt sich die personalisierte Suche in Kooperation mit Facebook, hatte sich Bing einen Wettbewerbsvorteil gegenüber Google erhofft. Konkurrieren kann Bing damit allerdings noch nicht ernsthaft, betrachtet man die aktuellen Verteilungen der Marktanteile auf webhits.de. Den zweiten Platz kann die Suchmaschine von Microsoft allerdings für sich behaupten.</p><h3>Google – das Schlusslicht…</h3><p>…aber nur für den ersten Teil des Jahresrückblicks, sozusagen dem Halbjahresrückblick 2011. Denn tatsächlich befindet sich Google 2011 auf einem sagenhaften Erfolgskurs und konnte im vergangenen Monat sensationelle 1 Milliarde Nutzer auf seinen Seiten zählen. Allerdings darf man sich nicht auf seinen Lorbeeren ausruhen, denn Facebook sitzt dem kalifornischen Internetriesen mit 600 Millionen Besuchern im Nacken.<br /> Wie sich der Kampf der Giganten zur Halbzeit 2011 gestaltet zeigt uns zum Abschluss eine tolle Infographik von allfacebook.com</p><div align="center"><a href="http://mbaprograminfo.com/infographic-facebook-vs-google-oh-its-on/"><img src="http://c212093.r93.cf1.rackcdn.com/files/2011/06/FacebookVsGoogleLrg.jpg" width="400" alt="Facebook Vs Google, Oh It’s On! [INFOGRAPHIC] |" border="0" /></a><br />Quelle: <a href="http://mbaprograminfo.com/">MBAProgramInfo.com</a></div><p><br/><br /> Mehr dazu gibt es in <a href="http://www.schoebs.com/journal/suchmaschinenoptimierung/pagerank-plus-und-panda-seo-jahresrueckblick">Runde II des Jahresrückblicks</a>.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.schoebs.com/journal/suchmaschinenoptimierung/seos-serps-und-sensationen-seo-jahresrueckblick-2011/feed</wfw:commentRss> <slash:comments>2</slash:comments> </item> <item><title>Google+ (Fan-)Seiten – connect with all the things you (don’t) care about</title><link>http://www.schoebs.com/journal/social-media/google-plus-fuer-unternehmen</link> <comments>http://www.schoebs.com/journal/social-media/google-plus-fuer-unternehmen#comments</comments> <pubDate>Tue, 08 Nov 2011 16:43:43 +0000</pubDate> <dc:creator>Marcus Schoeberichts</dc:creator> <category><![CDATA[Social Media]]></category><guid isPermaLink="false">http://www.schoebs.com/?p=1064</guid> <description><![CDATA[Bislang war Google+ exklusiv für Privatpersonen verfügbar, jetzt öffnet Googles soziales Netzwerk seine Pforten auch for Business. Obwohl diese Erweiterung der Sozialen Plattform aus Mountainview gespannt erwartet wurde, neu scheint auf den ersten Blick nichts. Wie bereits von Facebook her &#8230; <a href="http://www.schoebs.com/journal/social-media/google-plus-fuer-unternehmen">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Bislang war Google+ exklusiv für Privatpersonen verfügbar, jetzt öffnet Googles soziales Netzwerk seine Pforten auch for Business. Obwohl diese Erweiterung der Sozialen Plattform aus Mountainview gespannt erwartet wurde, neu scheint auf den ersten Blick nichts. Wie bereits von Facebook her bekannt können Unternehmen und Marken jeglicher Art und Größe nun ein Google+ Profil erstellen und über dieses Informationen und Neuigkeiten mit der Community teilen. Ebenfalls wie gehabt, können veröffentlichte Inhalte aufgenommen, Neuigkeiten verfolgt und via +1 empfohlen werden.</p><p>Zwischenfazit: Unternehmensprofile auf einer weiteren sozialen Plattform. Punkt.<br /> Google präsentiert sich dabei sowohl bei den Features, als auch bei der Namensgebung „Seiten“ oder „Pages“ wenig innovativ.</p><p>Dennoch sind zwei Aspekte nicht gänzlich abgekupfert und einer davon könnte Google+ gegenüber Facebook und Twitter doch noch einen entscheidenden Vorteil verschaffen: Hangouts und Direct Connect.</p><h3>Hangout – face-to-face-to-face-to-face-to-face…</h3><p>Wer schon immer wissen wollte, was der benachbarte Bäcker gerade so macht, der kann das live via Hangout mit anderen mitverfolgen. Fügt man Unternehmensseiten zu einem Circle hinzu, erhält man nicht nur neue Veröffentlichungen, sondern auch die Möglichkeit sich über ein Hangout mit dem Unternehmen per Videochat „face-to-face“ auszutauschen. Das gab es bei Facebook oder Twitter bisher nicht. Wir erinnern uns aber an die schöne Einleitung der Googleblogs „connect with all the things you care about“.<br /> Es drängt sich also die Frage auf, ob dieses Feature überhaupt interessiert und Sinn macht. Denn entweder das Unternehmen ist nicht groß oder bekannt genug, um einen interessanten Hangout zu eröffnen, dann endet dieses Vorhaben in einer langweiligen Big-Brother-Onlineüberwachung eines einsamen Einzelhändlers. Oder es gibt einfach zu viele Follower, um eine vernünftige Kommunikation zustande kommen zu lassen.</p><div id="attachment_1070" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.schoebs.com/wp-content/uploads/2011/11/Muppets_hangout.jpg"><img class="size-medium wp-image-1070" title="Muppets_hangout" src="http://www.schoebs.com/wp-content/uploads/2011/11/Muppets_hangout-300x220.jpg" alt="Muppets hangout" width="300" height="220" /></a><p class="wp-caption-text">Muppets hangout</p></div><p>Folgendes Beispiel verdeutlicht Problemfall 2:<br /> The Muppets veranstalteten bereits den ersten Hanghout mit Ms. Piggy und Friends. Allerdings sprengten die knapp 23.000 <img src='http://www.schoebs.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> Follower den Rahmen des privaten Videochats, so dass sich nun viele auf dem Unternehmensprofil darüber beklagten, nicht hineingelassen worden zu sein.</p><p>Wie ein Videochat mit einer 5-stelligen Teilnehmerzahl überhaupt ablaufen kann, sei dahingestellt. Aber alleine dieses Beispiel zeigt, wie undurchdacht das Google-Konzept bezüglich der Hangouts mit Unternehmen ist.</p><h3>Direct Connect – Der potenzielle Facebook-Schreck</h3><p>Einziges Feature für Goggle+ Unternehmensprofile, das möglicherweise ein Plus für das Google Netzwerk bedeuten könnte, ist die Auflistung der Profile über Googles Suchanfragen und speziell über Direct Connect. Einerseits werden die Google+ Profile der Unternehmen und Marken bei den Search Results mitangezeigt. Andererseits können diese gezielt via Google Suchanfrage per vorangestelltem „+“ gefunden und mit dem eigenen Google+ Profil direkt verbunden werden – eben Direct Connect. Aktuell soll diese vereinfachte Suche für eine begrenzte Zahl der Unternehmensprofile verfügbar sein, darunter +Toyota, +Google, +Pepsi, allerdings noch nicht für deutsche Googlenutzer. Für weitere Prognosen müssen wir uns also noch etwas gedulden.<br /> Google spielt die Monopolstellung am Suchmaschinenmarkt hier doch noch geschickt aus und bindet die Google+ Profile ähnlich Google Places in die Suchergebnisse ein. Wenn diese prominent vor Facebook in den SERPs gelistet werden, liegt hier ein mögliches Ass im Google-Ärmel.</p><h3>Dabei sein ist nicht alles</h3><p>Sekündlich werden neue Unternehmensprofile angelegt. Pepsi, FC Barcelona, Toyota und H&amp;M gehörten zu den Ersten.<br /> Ein neues Profil macht aber nur Sinn, wenn damit Ziele verfolgt und erreicht werden können, wie Kommunikation mit der Zielgruppe. An Mitgliedern mangelt es Google+ mittlerweile zwar nicht mehr. Allerdings bedeutet ein neues Profil auf einer anderen Plattform mehr Arbeit und vor allem ein durchdachtes Social Media Konzept für alle bedienten Kanäle. Es macht wenig Sinn auf Facebook eine Meldung über einen neuen Blogbeitrag zu posten, diesen auch per Twitter zu verbreiten und über Google+ die gleiche Information wiederzukäuen. Nutzer werden von ständigen Wiederholungen gelangweilt und wenden sich ab. Jeder neu zu fütternde Account auf jegwelcher Plattform sollte deshalb etwas Innovatives innehaben, das einen Mehrwert für den Nutzer verspricht.</p><div id="attachment_1071" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.schoebs.com/wp-content/uploads/2011/11/Time_Google+.jpg"><img class="size-medium wp-image-1071" title="Time_Google+" src="http://www.schoebs.com/wp-content/uploads/2011/11/Time_Google+-300x202.jpg" alt="Time auf Google+" width="300" height="202" /></a><p class="wp-caption-text">Time auf Google+</p></div><p>Ein gutes Beispiel für eine sinnvolle Nutzung des Google+ Profils liefert die <a href="https://plus.google.com/110038350445855508357#110038350445855508357/posts">TIME</a>. Die Follower werden nicht mit wiederholtem Inhalt ennuyiert, sondern es wird ein virtueller Raum für den direkten Austausch mit der Leserschaft geschaffen.</p><p>Die Follower erhalten über Google+ einen Kanal, um Verbesserungsvorschläge, Kritik und Anregungen zu veröffentlichen und über veröffentlichte Themen diskutieren zu können. Die Idee an dieser Art der Kommunikation ist zwar nicht neu und erinnert an den guten alten Leserbrief und Verbraucherforen, subjektiv bewertet ist sie aber keine schlechte, um das Google+ Unternehmensprofil sinnvoll in ein Social Media Konzept zu integrieren.</p><p>Ob Google aus Zeitgründen mit diesem sonst mageren Versuch Unternehmensseiten zu involvieren an die Öffentlichkeit ging, sei dahin gestellt. Zumindest klingt der Schlusssatz des Google+ Pages <a href="http://googleblog.blogspot.com/2011/11/google-pages-connect-with-all-things.html?m=1">Blogbeitrags</a> latent nach Entschuldigung. Hier räumt Vic Gundotra ein: „we’ve still got lots of improvements planned, and miles to go before we sleep“.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.schoebs.com/journal/social-media/google-plus-fuer-unternehmen/feed</wfw:commentRss> <slash:comments>2</slash:comments> </item> <item><title>SEOkomm 2011 in Salzburg</title><link>http://www.schoebs.com/journal/unterwegs/seo-konferenzseokomm-2011-in-salzburg</link> <comments>http://www.schoebs.com/journal/unterwegs/seo-konferenzseokomm-2011-in-salzburg#comments</comments> <pubDate>Fri, 08 Jul 2011 10:38:18 +0000</pubDate> <dc:creator>Marcus Schoeberichts</dc:creator> <category><![CDATA[Unterwegs]]></category> <category><![CDATA[SEO-Konferenz]]></category> <category><![CDATA[SEOKomm]]></category><guid isPermaLink="false">http://www.schoebs.com/?p=1049</guid> <description><![CDATA[Am 25.November 2011 wird in Salzburg nach dem großen Erfolg des letzen Jahres zum zweiten Mal die SEOkomm stattfinden. Mit einem brillanten Programm erstrangiger Experten geht die österr. SEO-Konferenz im Herbst diesen Jahres in die zweite vielversprechende Runde. Als brave &#8230; <a href="http://www.schoebs.com/journal/unterwegs/seo-konferenzseokomm-2011-in-salzburg">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Am 25.November 2011 wird in Salzburg nach dem großen Erfolg des letzen Jahres zum zweiten Mal die <a href="http://www.seokomm.at">SEOkomm</a> stattfinden.<br /> Mit einem brillanten Programm erstrangiger Experten geht die österr. SEO-Konferenz<br /> im Herbst diesen Jahres in die zweite vielversprechende Runde. Als brave Nachbarn werden uns diesen <a href="http://www.schoebs.com/wp-content/uploads/2011/07/seokomm11.jpg"><img src="http://www.schoebs.com/wp-content/uploads/2011/07/seokomm11.jpg" alt="SEOKomm Österreich 2011" title="seokomm11" width="150" height="169" class="alignleft size-full wp-image-1050" /></a>absoluten Pflichttermin keinesfalls entgehen lassen <img src='http://www.schoebs.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> .  Neben den interessanten Programmpunkten der Konferenz und des Seminarangebots, wird die Veranstaltung in den Abendstunden durch die Networkingparty „SEOkomm 2gether“ abgerundet, die in entspannter Atmosphäre neue Kontakte und Bekanntschaften ermöglichen wird.</p><p>Die SEOkomm hat sich mit spannenden Vorträgen renommierter Speaker und erstklassigen halb- und ganztags Seminaren der „<a href="http://www.seokomm.at/academy.html">SEOkomm Academy</a>“ zu einer äußerst gefragten SEO-Veranstaltung entwickelt und wird auch diese Jahr wieder mit hochkarätigen Referenten, unter anderem dem Blackhat „Fantomaster“ Ralph Tegtmeier, linkresearchtools-Master Christoph C. Cemper, Karl Kratz, Saša Ebach und vielen mehr, glänzen können.</p><p>Die „SEOkomm Academy“ (http://www.seokomm.at/academy.html) darf sich unterdessen über ein erweitertes Angebotsspektrum freuen, das sich nun auch ganzjährig in interessanten Seminaren tiefgründig mit topaktuellen Themen bezüglich SEO und SEM beschäftigt.</p><p>Die Tickets für die Konferenz und die Seminare der SEOkomm 2011 gibt es auf <a href="http://www.seokomm.at/registrierung-2011.html">SEOKomm.at</a><br /> Mit dem <strong>Rabattcode GIPFEL11</strong> werden nur noch bis 15. August bei der Buchung <strong>50,- Euro </strong>auf den Preis des Konferenztickets gutgeschrieben.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.schoebs.com/journal/unterwegs/seo-konferenzseokomm-2011-in-salzburg/feed</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Starbucks vs. Passauer Kaffeekultur</title><link>http://www.schoebs.com/journal/social-media/starbucks-vs-passauer-kaffeekultur</link> <comments>http://www.schoebs.com/journal/social-media/starbucks-vs-passauer-kaffeekultur#comments</comments> <pubDate>Fri, 08 Jul 2011 08:47:27 +0000</pubDate> <dc:creator>Marcus Schoeberichts</dc:creator> <category><![CDATA[Social Media]]></category><guid isPermaLink="false">http://www.schoebs.com/?p=1015</guid> <description><![CDATA[Seit zwei Tagen liefern sich die Passauer Facebook-User einen absurden Kampf um eine Starbucks Filiale in der Dreiflüssestadt. Ausgelöst durch einen 22-Jährigen Jurastudenten, der mal eben eine „Wir wollen einen Starbucks in Passau“-Gruppe gründete und damit ein skurriles Duell eröffnete. &#8230; <a href="http://www.schoebs.com/journal/social-media/starbucks-vs-passauer-kaffeekultur">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Seit zwei Tagen liefern sich die Passauer Facebook-User einen absurden Kampf um eine Starbucks Filiale in der Dreiflüssestadt. Ausgelöst durch einen 22-Jährigen Jurastudenten,<br /> der mal eben eine „Wir wollen einen Starbucks in Passau“-Gruppe gründete und damit ein skurriles Duell eröffnete. Binnen weniger Stunden erhielt seine Gruppe Unterstützung von Hunderten Personen, die seine Ansicht teilen. Prompt – wie soll es anders sein – wurde eine „Wir wollen KEINEN Starbucks in Passau“-Gruppe ins Leben gerufen, welche den Befürwortern nun mit harten Argumenten gegenübersteht.</p><p><a href="http://www.schoebs.com/wp-content/uploads/2011/07/Pro-Starbucks-neu.jpg"><img src="http://www.schoebs.com/wp-content/uploads/2011/07/Pro-Starbucks-neu-1024x335.jpg" alt="" title="Pro-Starbucks-neu" width="690"  class="aligncenter size-large wp-image-1034" /></a></p><p>Die Social Media Plattform scheint als Austragungsort verschiedenster Meinungsverschiedenheiten wirklich in Mode gekommen zu sein. Ob national oder regional, Diskussionen aller Art etablieren sich nun über eine Art kalten Krieg über Facebook-Gruppen. Die Gründung einer einzigen Gruppe in deren Namen man ein eindeutiges Statement abgibt reicht aus, um User zu einem Gegenangriff anzuregen.<br /> Der Gründer der Pro-Starbucks-Gruppe beweist zudem noch Geschick das Feuer weiter anzufachen und verspricht:</p><p><a href="http://www.schoebs.com/wp-content/uploads/2011/07/Versprechen-Anschreiben.jpg"><img src="http://www.schoebs.com/wp-content/uploads/2011/07/Versprechen-Anschreiben.jpg" alt="" title="Versprechen-Anschreiben" width="517" height="303" class="aligncenter size-full wp-image-1016" /></a></p><p>Dass sich das Milliarden schwere Unternehmen von 1000 Likes nicht beeindrucken lässt, machte der Geschäftsführer von Starbucks Deutschland in einem vermeintlichen Telefonat deutlich: Es sollen erstmal 5000 Befürworter für diese Aktion gefunden werden und dann könne man einen konkreten Entwurf vorschlagen, welcher dann beraten würde. Um ein Unternehmen wie Starbucks, das bislang Standorte nach ihrer Frequentierung ausgewählt hat – darunter Flughäfen, Hauptbahnhöfe, Fußgängerzonen in Millionenstädten wie Berlin, Köln, München etc. – davon zu überzeugen nach Passau einzuziehen, bedarf es wohl mehr, als eine Facebook-Gruppe.</p><p>Der „Wir wollen – Wir wollen nicht!“-Trend der sich seit einiger Zeit auf Facebook in immer neu aufkeimenden Diskussionen über Themen, die die Welt nicht braucht etabliert, scheint anzuhalten. Nun werden auch regionale Themen in kleineren Rahmen (wir erinnern uns an die große zu Guttenberg-Farce) über die Plattform diskutiert. Diesmal vorne dabei sind die Passauer Studenten, die für eine Starbucks-Filiale in Uninähe plädieren, um so in den kurzen Pausen zwischen den  Veranstaltungen einen Koffeinnachschub holen zu können. Sieht die Wahrheit doch eigentlich aber nicht anders aus:<br /> Tall, grand oder Venti? Vollmilch, Magermilch, Sojamilch oder laktosefreie Milch? Zum hier Trinken oder Mitnehmen? Einige Minuten des kostbaren Studentenlebens gehen alleine durch das Starbucks-Interview beim Bestellen eines stinknormalen Cappuccinos zum Mitnehmen drauf.</p><p>Munter posten die Anhänger der Gruppe Vorschläge für den möglichen Standort der Filiale und Vorschläge für die Erweiterung der Starbucksproduktpalette. Die Gegenseite rüstet sich indessen mit einschlägigen Gegenargumenten, Passau verfüge doch bereits über einen gesättigtes Café-Angebot.<br /> In der Tat hat insbesondere die Passauer Innenstadt, aber auch das PADU oder das Innsteg in der Nähe der Uni guten Kaffee zu erschwinglichen Preisen zu bieten, von den Cafeten und den Kaffeeautomaten ( welche natürlich nicht in der gleichen Qualitätsliga spielen) am Unigelände selbst, ganz zu schweigen. Vor allem der Aspekt „to Go“ wurde breit diskutiert und festigte sich als eines der Hauptargumente der Starbucks-Gruppe, dabei bietet jedes Café in Passau auch Getränke zum Mitnehmen an. Den Passauern und allen auswärtigen Kaffeeliebhabern legen wir übrigens gerne auch das brandneue Startup aus der Dreiflüssestadt <a href="http://green-cup-movement.org/de">Green Cup Movement</a> ans Herz.</p><p>Es stellt sich die Frage, wozu diese redundante Diskussion also dienlich sein könnte. Virales Marketing von Starbucks über eine vermeintliche Facebook-Diskussion, die momentan in Mode gekommen zu sein schein, um Aufmerksamkeit zu generieren? Guerilla Marketing, das den Focus unauffällig und äußert effektiv mit dem nötigsten an Aufwand auf das Unternehmen lenkt? Verdächtig schnell wuchs die Anhängerzahl dieser Gruppe binnen weniger Stunden (während die Gegner mit nur knapp mehr als 400 Anhängern weit zurückliegen) und auch das Telefonat mit dem Starbucks Geschäftsführer Deutschlands, scheint doch etwas übertrieben für das Anliegen einer banalen Facebook-Gruppe. Hier scheint auch der Begriff Virusmarketing  passend, zeigten jüngste Facebook-Diskussionen doch wie anfällig die Community gegenüber solch kleinen Provokationen ist und auch der aktuelle Fall belegt, welchen Effekt allein die Gründung einer solch profanen Facebook-Gruppe auf die Usergemüter haben kann.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.schoebs.com/journal/social-media/starbucks-vs-passauer-kaffeekultur/feed</wfw:commentRss> <slash:comments>1</slash:comments> </item> <item><title>Google gibts Gas – Drei auf einen Streich</title><link>http://www.schoebs.com/journal/suchmaschinen/google-gibts-gas-%e2%80%93-drei-auf-einen-streich</link> <comments>http://www.schoebs.com/journal/suchmaschinen/google-gibts-gas-%e2%80%93-drei-auf-einen-streich#comments</comments> <pubDate>Thu, 30 Jun 2011 16:23:05 +0000</pubDate> <dc:creator>Marcus Schoeberichts</dc:creator> <category><![CDATA[Suchmaschinen]]></category><guid isPermaLink="false">http://www.schoebs.com/?p=996</guid> <description><![CDATA[In mitten der Aufregung um das brandneue Netzwerk Google+ Project hat Google klammheimlich nebenbei auch an seinem Design und neuen Features gefeilt. So konnten wir in den letzten Tagen nicht nur kleine Veränderungen bezüglich des Google Layouts bei mobilen Endgeräten, &#8230; <a href="http://www.schoebs.com/journal/suchmaschinen/google-gibts-gas-%e2%80%93-drei-auf-einen-streich">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>In mitten der Aufregung um das brandneue Netzwerk Google+ Project hat Google klammheimlich nebenbei auch an seinem Design und neuen Features gefeilt. So konnten wir in den letzten Tagen nicht nur kleine Veränderungen bezüglich des Google Layouts bei mobilen Endgeräten, sowie PCs feststellen, sondern dürfen uns nun auch über ein neues praktische Feature zum Konvertieren von Flashinhalten freuen. Denn jetzt gibt Google mächtig Gas.</p><p><strong>Google mit neuem Design für PC, Android und iOs</strong></p><p>Die Designänderungen sind laut <a title="Google Blog" href="http://googleblog.blogspot.com/2011/06/evolving-google-design-and-experience.html">Google Blog</a> erst der Anfang eines ganzheitlichen neuen Anstrichs für alle Google Features. Zwar wurde das neue Layout noch nicht für alle Nutzer zur Verfügung gestellt, dies wird sich aber in naher Zukunft ändern.</p><p>So sieht die neue Startseite von Google nun aus:<br /> <a href="http://www.schoebs.com/wp-content/uploads/2011/06/Google-Design-Startseite.jpg"><img src="http://www.schoebs.com/wp-content/uploads/2011/06/Google-Design-Startseite-1024x504.jpg" alt="" title="Google-Design-Startseite" width="640" height="315" class="aligncenter size-large wp-image-997" /></a></p><p><strong> </strong></p><p>Alle störenden Elemente beiseite geräumt und auf das Wesentliche &#8211; die Suche – konzentriert erscheint ein verkleinertes Logo über dem zentral positionierten Suchfeld. Auffallend am neuen Layout: die (ungewöhnlich) schwarze Navigationsleiste am oberen Fensterrand. Eine für Google eher untypische Farbwahl, leuchteten die Online-Angebote des Suchmaschinengiganten bisher stets in knalligen Farben auf schneeweißem Hintergrund. Für viele Nutzer ist die neue Navigationsleiste deshalb erstmal eine gewöhnungsbedürftige Neuerung im Google-Konzept. Viele bemängeln den starken Farbkontrast als Zusatzbelastung für längeres Arbeiten mit dem Computer. Subjektiv bewertet erscheint die neue Navigationsleiste allerdings als ein gelungener Umbruch im Google Design, das sich konsequent auch bei den anderen Features wie Google Places in schlichten Grautönen und seriöser Schrifttype bemerkbar macht.</p><p><a href="http://www.schoebs.com/wp-content/uploads/2011/06/Google-Places-Hotel-passau.jpg"><img src="http://www.schoebs.com/wp-content/uploads/2011/06/Google-Places-Hotel-passau-1024x501.jpg" alt="" title="Google-Places-Hotel-passau" width="640" height="313" class="aligncenter size-large wp-image-1001" /></a></p><p><strong> </strong></p><p><strong> </strong></p><p><strong> </strong></p><p>Die Struktur der Places Seiten greift nun die klare Linienführung des gesamten Google Konzepts auf. Reduziert und sachlich, dennoch nicht bieder erhalten Nutzer wichtige Informationen über gesuchte Lokalitäten in einer übersichtlichen und ansprechenden Form. Auffallend viel weiße Fläche ordnet die verschiedenen Informationskategorien nutzerfreundlich und nachvollziehbar an. Als weiterer Kontrast zu Schwarz und Weiß leuchtet der Such-Button in frischem Blau und wird so als wichtigster Funktionsknopf der Seite farblich passend hervorgehoben.</p><p><em> </em></p><p><em>Focus-Elasticity-Effortlessness</em></p><p>Die leichten Veränderungen in Farbgebung und Anordnung der Seitenelemente werden offenbar nur die Ersten in einer mehrmonatigen Testphase für Google’s neues Layout sein. Die drei Kernaspekte, die Google dabei umsetzen möchte sind: Focus, Elasticity und Effortlessness.</p><p>Der <em>Focus</em><strong> </strong>soll dabei auf das Wesentliche gelenkt werden, während ablenkende Elemente wie zustätzliche Funktionsknöpfe oder Links in den Hintergrund rücken, um dem Nutzer eine kompakte und zielgerichtete Handhabung der Seite zu gewährleisten.</p><p><em>Elasticitiy</em><strong> </strong>bezieht sich dabei auf die Art, wie man (auch in Zukunft) Google Features nutzen möchte. Das Zeitalter in dem der Computer als Endgerät dominierte ist vorüber. Google möchte dies nutzen, um sein Layout nun dahingehend anzupassen, dass es flexibel aber grafisch einheitlich auf allen nur erdenklichen Endgeräten –PCs, Smart Phones, Tablets etc. &#8211; angezeigt werden kann.</p><p>Mit Google Mobile wurde die neue Ära für mobile Endgeräte bereits seit längerem eingeleitet. Nun kommen nach der ersten Testphase des neuen Layouts für <a title="Google Mobile" href="http://www.googlewatchblog.de/2011/06/neues-design-fuer-google-mobile/">Google Mobile</a> auch Android und iOS-Nutzer in den Genuss des neuen einheitlichen Designs. Getreu der Kernideen des neuen Layouts soll vor allem die Nutzerfreundlichkeit unterstrichen und das einheitliche Design durchgestetzt werden. So setzt das neue Layout auf größere Icons für die einfachere Bedienung und ausgeblendete Buttons, soweit diese gerade nicht benötigt werden. Generell stellt Google die typische Nutzerfreundlichkeit –  für alle Geräte &#8211; als drittes Kernelement im Vordergrund. Mit Leichtigkeit, also mit <em>Effortlessness</em><strong>, </strong>soll dabei ein simples Design höchste technische Standards verbinden und für den Nutzer damit optimal zugänglich gemacht werden. Typisch Google, eben.</p><p><strong> </strong></p><p><strong>Google Swiffy</strong></p><p>Und weil Google in den letzten Tagen noch nicht genug Innovationen präsentiert hat, dürfen wir nun das neuste Google Feature namens <a title="Swiffy" href="http://swiffy.googlelabs.com/">Swiffy</a> in Empfang nehmen. Dabei handelt es sich um ein äußerst nützliches Online-Tool, das ähnlich wie das Adobe Pendant „Wallaby“ Flash Dateien in HTML5 umwandelt und so auch für Endgeräte nutzbar macht, die dieses Format nicht unterstützen. Allerdings befindet sich Swiffy noch in der Anfangsphase, weshalb noch nicht alle Flashinhalte korrekt konvertiert werden, an den Verbesserungen werde jedoch in Hochtouren gearbeitet, gab Marcel Gordon in seinem <a title="Swiffy-Blogbeitrag" href="http://googlecode.blogspot.com/2011/06/swiffy-convert-swf-files-to-html5.html">Blogbeitrag</a> zu dem neuen Tool bekannt.</p><p><strong> </strong></p><p>Wir dürfen also weiter gespannt bleiben, was Google mit seiner momentanen Experimentierfreude zukünftig in petto haben wird.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.schoebs.com/journal/suchmaschinen/google-gibts-gas-%e2%80%93-drei-auf-einen-streich/feed</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Google+ &#8211; Google wirft den Fehdehandschuh ins Social Web</title><link>http://www.schoebs.com/journal/suchmaschinenoptimierung/google-wirft-den-fehdehandschuh-ins-social-web</link> <comments>http://www.schoebs.com/journal/suchmaschinenoptimierung/google-wirft-den-fehdehandschuh-ins-social-web#comments</comments> <pubDate>Wed, 29 Jun 2011 16:50:21 +0000</pubDate> <dc:creator>Marcus Schoeberichts</dc:creator> <category><![CDATA[Internetmarketing]]></category> <category><![CDATA[Suchmaschinenoptimierung]]></category> <category><![CDATA[Facebook]]></category> <category><![CDATA[Google]]></category> <category><![CDATA[Social]]></category><guid isPermaLink="false">http://www.schoebs.com/?p=943</guid> <description><![CDATA[Facebook Prinzip mit Google Eleganz – so könnte das neue Projekt des Suchmaschinenprimus beschrieben werden. Mit Google+ möchte Google nun endlich mit einem eigenen Netzwerk auf den Social-Network-Zug aufspringen, der schon ziemlich abgefahren schien. Vordergründig Facebook verteidigt eine mächtige Monopolstellung &#8230; <a href="http://www.schoebs.com/journal/suchmaschinenoptimierung/google-wirft-den-fehdehandschuh-ins-social-web">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Facebook Prinzip mit Google Eleganz – so könnte das neue Projekt des Suchmaschinenprimus beschrieben werden. Mit Google+ möchte Google nun endlich mit einem eigenen Netzwerk auf den Social-Network-Zug aufspringen, der schon ziemlich abgefahren schien. <a href="http://www.schoebs.com/wp-content/uploads/2011/06/google-plus-2.jpg"><img src="http://www.schoebs.com/wp-content/uploads/2011/06/google-plus-2-300x273.jpg" alt="" title="google-plus (2)" width="300" border="10px" height="273" class="alignright size-medium wp-image-972" /></a></p><p>Vordergründig Facebook verteidigt eine mächtige Monopolstellung unter den Social Networks und genießt dabei die Aufmerksamkeit von über 600 Millionen Nutzern weltweit. Das neue Google+ Project soll nun der Hoffnungsträger des Suchmaschinenriesen sein, um auch im Bereich der sozialen Netzwerke aufschließen zu können, da hier derzeit noch eine enorme Lücke im Google Sortiment klafft.</p><p>In der Nacht zum Mittwoch ging Google nun (endlich) mit einer Testversion des Google+ Projects online, die bislang lediglich einem begrenzten Kreis eingeladener Nutzer zugänglich gemacht wurde. Wer schon im Vorfeld an diesem Projekt teilhaben möchte kann sich über folgendes <a title="Anmeldeformular" href="https://services.google.com/fb/forms/googleplusde/" target="_blank"><strong>Formular</strong></a> um eine Einladung bewerben. Alle anderen können sich bis zum offiziellen Start des Google+ Projects über ein <strong><a title="Demo" href="http://www.google.com/intl/en/+/demo/" target="_blank">Demo</a></strong> und einem Video  einen kurzen Überblick der Features verschaffen, die das Google Netzwerk bieten wird.</p><p><iframe width="560" height="349" src="http://www.youtube.com/embed/xwnJ5Bl4kLI" frameborder="0" allowfullscreen>Video</iframe></p><p>Auf den ersten Blick sehr ansprechend im gewohnten Google Stil präsentiert sich die Plattform mit klaren Linien und bunter Farbpalette. Subjektiv wirkt diese Oberfläche aufgeräumter und seriöser als die von Facebook. 1:0 für das Google-Design, eine Stärke, die Google hier klar ausgespielt hat. Der zweite Blick fällt auf die Funktionen, die den Nutzern geboten werden sollen. Folgende fünf Kernfeatures bilden das Netzwerk:</p><p><strong>Google+ Circles </strong><strong> </strong></p><p>Freunde und Bekannte werden nach Lust und  Laune in verschiedene Circles &#8211; Freundeskreise – unterteilt und geordnet, an welche man gezielt Informationen adressieren kann. Das Gegenstück zu den Gruppen bei Facebook? Je höher die Mitglieder- und Freundesanzahl eines Nutzers, desto höher gestaltet sich dabei allerdings der organisatorische Aufwand, der durch das Ordnen der Gruppen auf die Nutzer zukommt. Ob Google hier gegen Facebook punkten kann, bleibt abzuwarten, denn vielen ist Facebooks Durchsichtigkeit für alle Freunde zwar bereits ein gewichtiger Minuspunkt, ob mehr Aufwand dagegen akzeptiert wird, ist unklar. <strong> </strong></p><p><strong>Google+ Hangouts</strong></p><p>Sollte die Umsetzung dieser Funktion einwandfrei gelingen, geht dieses Feature als echter Konkurrent von Skype an den Start: es ermöglicht einen webbasierten Videochat, in dem bis zu 10 Nutzer der Circles gleichzeitig kommunizieren können. Das ist im Vergleich zu Facebook neu, generell aber nichts grundlegend innovatives – schade.</p><p><strong> </strong></p><p><strong>Google+ Sparks </strong></p><p>Wie auch bei Facebook ist es möglich seine Interessen und Hobbies anzugeben. Hierzu können dementsprechend Sparks getagged werden. Des Weiteren setzen Nutzer über diese Funktion Statusmeldungen ab und können Meldungen anderer Nutzer oder Websites über <a title="Google+1" href="http://www.google.com/+1/button/" target="_blank"><strong>Google+1</strong>,</a> das Google-Pendant des „Gefällt mir“-Buttons, bewerten.</p><p><strong>Google+ Huddle</strong></p><p>Das textbasierte Gegenstück zum Videochat Hangouts ist der Gruppen-SMS-Dienst Huddle. Hier können alle Mitglieder eines Circles per Chatfunktion kontaktiert werden – bei Facebook funktioniert das übrigens ähnlich für die Mitglieder einer konkreten Gruppe. Wie dies für unterschiedliche Circle-Mitglieder zwischen verschiedenen Nutzern funktionieren soll, erklärt Google in seinem Demo allerdings noch nicht.</p><p><strong>Google+ Sofort Upload</strong></p><p>Schon während man das Foto schießt, wird es hochgeladen – blitzschnell und unbearbeitet. Ist das praktisch? Diese Funktion klingt leider nicht so funktional, wie sich das Google gerne vorstellt. Die Idee, Fotos von mobilen Geräten direkt ins Netz zu laden ist eben wirklich nicht mehr neu. Die Innovation diese nun in absoluter Echtzeit hochzuladen und den Schritt des Selektierens auszulassen erscheint darüber hinaus auch nicht ganz durchdacht. Viele ziehen den Aufwand Bilder vor dem Veröffentlichen auszusortieren, der Gefahr von unpassenden Bildern im Netz vor.</p><p><a href="http://www.schoebs.com/wp-content/uploads/2011/06/Google_Plus_Icons.jpg"><img src="http://www.schoebs.com/wp-content/uploads/2011/06/Google_Plus_Icons.jpg" alt="" title="Google_Plus_Icons" width="600" class="aligncenter size-full wp-image-978" /></a></p><p><strong>Fazit: Suchmaschinenriese gegen Social-Media-Gigant – David gegen Goliath? </strong></p><p>Ein Blick auf das Google+ Project macht zwar deutlich, dass Google nun endlich am Facebook-Thron rütteln und dem Netzwerk Nutzer streitig machen möchte. Dennoch bleibt abzuwarten, inwiefern sich Facebook-User abwerben lassen, da soweit an der Google Umsetzung generell nichts bahnbrechend Neues erkennbar ist. Es fehlt an dem gewissen Etwas, dass das Google Netzwerk von bereits Existierenden abhebt und unabdingbar macht. Möchte Google an die Facebook-Krone, muss da noch mehr kommen als verbesserte Funktionalität mittels Drag-and-Drop-Prinzip, mehr Privatsphäre durch Circles und einem schönen Design.</p><p>Google+ ist im Vergleich zu seinem Vorgängerversuch <a title="buzz" href="http://www.google.com/buzz?hl=de" target="_blank"><strong>Buzz</strong></a> im Gesamteindruck durchdachter. Technik und Funktionalität sind aber im Kampf gegen Facebook leider noch nicht einmal die halbe Miete. Die Akzeptanz der Nutzer ist ausschlaggebend und die hat Facebook bislang unangefochten – und im wahrsten Sinne – auf seiner Seite. Bis zum offiziellen Start des Netzwerks bleiben uns aber lediglich die demobasierten Spekulationen und Prognosen für die Zukunft des Suchmaschinenriesen auf dem Gebiet der sozialen Netzwerke. Vielleicht erleben wir noch eine Überraschung mit einem unerwartet revolutionären Feature, das Facebook die Monopolstellung streitig macht. Klar ist aber, dass dies die letzte Chance für Google sein wird, sich einen Platz zu sichern, bevor es den sozialen Anschluss endgültig verpasst hat.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.schoebs.com/journal/suchmaschinenoptimierung/google-wirft-den-fehdehandschuh-ins-social-web/feed</wfw:commentRss> <slash:comments>1</slash:comments> </item> <item><title>High Quality Web Sites – Der neue Google Ranking Faktor</title><link>http://www.schoebs.com/journal/suchmaschinenoptimierung/high-quality-web-sites-%e2%80%93-der-neue-google-ranking-faktor</link> <comments>http://www.schoebs.com/journal/suchmaschinenoptimierung/high-quality-web-sites-%e2%80%93-der-neue-google-ranking-faktor#comments</comments> <pubDate>Tue, 14 Jun 2011 11:29:50 +0000</pubDate> <dc:creator>Marcus Schoeberichts</dc:creator> <category><![CDATA[Internetmarketing]]></category> <category><![CDATA[Suchmaschinenoptimierung]]></category><guid isPermaLink="false">http://www.schoebs.com/?p=925</guid> <description><![CDATA[Mit dem Panda Update hatte Google in den letzten Wochen mal wieder für einiges an Gesprächsstoff gesorgt und viele SEO Agenturen dazu bewegt, ihre Gedanken zu dem Thema zu veröffentlichen. Den (schon ein paar Tage alten und irgendwie durchgerutschten) Panda &#8230; <a href="http://www.schoebs.com/journal/suchmaschinenoptimierung/high-quality-web-sites-%e2%80%93-der-neue-google-ranking-faktor">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Mit dem Panda Update hatte Google in den letzten Wochen mal wieder für einiges an Gesprächsstoff gesorgt und viele SEO Agenturen dazu bewegt, ihre Gedanken zu dem Thema zu veröffentlichen. Den (schon ein paar Tage alten und irgendwie durchgerutschten) Panda Artikel der <a href="http://seogadget.co.uk/"><strong>SEO Agency</strong></a> SEOgadget aus London fand ich dabei besonders gelungen und möchte euch diesen deshalb nicht vorenthalten:<span id="more-925"></span></p><p>Schon seit jeher beschäftigen sich Suchmaschinenoptimierer intensiv mit den höchst komplexen Rankingfaktoren, die für die organischen Rankings entscheidend sind. Doch seit dem Google Panda Update und den geschätzten duzend weiteren Änderungen des Algorithmus hat sich die SEO Welt nun vielleicht für immer verändert.</p><p><strong>Ein Update, das man nicht so leicht durchschaut</strong></p><p><strong> </strong></p><p>Als das Panda Update durchgeführt wurde, trat es erwartungsgemäß die übliche Welle an Analysen und Mutmaßungen los – doch auch Wochen nach dem Update konnten einige SEO’s immer noch nicht sagen, was sich genau geändert hat und welche Strategie nun bei abgestürzten Seiten helfen könnte. Dieser Kampf dauerte einige Zeit an.</p><p>Meiner Meinung nach, handelt es sich bei Panda aber um keine spezifizierbare „Neuerung“ – es ist viel mehr eine Mischung aus neuen und interessanten Faktoren, die erst durch den neuen <a href="http://googlewebmastercentral.blogspot.com/2010/06/our-new-search-index-caffeine.html "><strong>Caffeine</strong></a><strong> </strong> Crawl und die Index Infrastruktur möglich wurden. Glücklicherweise hilft Google den betroffenen Webmastern weiterhin und veröffentlichte in seinem Webmaster Central Blog einen Beitrag zu diesem Thema.</p><p><strong> </strong></p><p>Am Freitag publizierte Google den Beitrag <strong>„<a href="http://googlewebmastercentral.blogspot.com/2011/05/more-guidance-on-building-high-quality.html ">More guidance on building high quality sites</a>“</strong>, in dem es zugab, dass sich das/(die) letzten Update(s) auf eine Auswahl mehrer Faktoren bezogen haben, die sich auf die Erfahrungen der Anwender beziehen, und dass Webmaster diese Faktoren beim Verbessern, Wiederherstellen oder Festigen ihrer Rankings beherzigen sollten.</p><p><strong> </strong></p><p>Keine Einzelheiten über den Ranking Algorithmus preiszugeben, rechtfertigt Google folgendermaßen:</p><p>„<em>Wir wollen nicht, dass Leute unsere Suchergebnisse austricksen</em>“.</p><p>In diesem Beitrag bietet der Informationsgewinnungsspezialist <a href="http://singhal.info/"><strong>Amit Singhal</strong></a> den Webmastern eine Lösung an: „Wenn Sie sich in die Google Denkart hineinversetzen wollen, geben die folgenden Fragen Aufschluss darüber, wie wir dieses Thema betrachten.“  Weitere seiner Publikationen finden Sie <strong><a href="http://singhal.info/publications.html ">hier</a></strong>.</p><p>Werfen wir also einen Blick auf die Liste, um ein paar Vermutungen aufzustellen. Wie würde ein SEO Amit’s Kommentare zu diesem Beitrag übersetzen?</p><p><strong>Frage: Würden Sie den Informationen dieses Artikels vertrauen? </strong></p><p><strong> </strong></p><p><strong>SEO Übersetzung: </strong>„Trust“ könnte durch die Links erzeugt werden, die auf den Artikel verweisen. Je verlässlicher der Link, desto vertrauenswürdiger der Artikel. Natürlich kann der Artikel selbst auch Einfluss auf seine Vertrauenswürdigkeit nehmen, je nachdem wie sorgfältig er Quellen seiner Links bezüglich Zuverlässigkeit ausgewählt hat. Verlinkungen zu Seiten von niedriger Qualität, abgestraften Webseiten oder schlicht weg zwielichtigen Bereichen des Internets sind eher weniger Vertrauen erweckend. Wenn Links alleine die Antwort auf diese Frage sind, dann ist daran rein gar nichts neu. Wir versuchen also weiterhin mit einfallsreichem, großartigen Inhalten natürliche Links für unsere Websites zu gewinnen.</p><p>Falls signifikant große Mengen solcher Links gerade nicht verfügbar sind, kann auf kurze Sicht die Analyse der Aktivitäten auf sozialen Netzwerken bezüglich des Artikels auf eine Lösung darstellen. Gab es etwa auf Twitter eine größere Diskussion über die URL? Wie viele User teilten die URL über Facebook? Wie maßgeblich relevant waren die User, die diesen Artikel geteilt haben? „Ist dies die Art von Website, die man bookmarken, mit seinen Freunden teilen oder weiterempfehlen würde?“ Eine Frage, die an dieser Stelle äußerst relevant erscheint.</p><p>Eine Weitere, die ich als sehr interessant empfand, lautet wie folgt: „Würden Sie den Informationen dieser Webseite bei gesundheitsbedingten Fragen vertrauen?“ Ratschläge einer Gesundheitswebsite von sehr niedriger Qualität könnten dabei lebensbedrohlich sein.</p><p><strong>Weiterführende Links: </strong>Domain Trust und Site Authority wird in Rand’s „<strong><a href="http://www.seomoz.org/blog/whiteboard-friday-domain-trust-authority ">Whiteboard Friday – Domain Trust and Authoriy</a></strong>“ gut erklärt. Matt Cutts äußerte sich in seinem <strong><a href="http://www.mattcutts.com/blog/pagerank-sculpting/">PageRank Sculpting</a> </strong><strong> </strong>Beitrag im Juni 2009: „Genau wie Google Seiten weniger vertraut, die auf Spamseiten oder Bad Neighborhood verlinken, honorieren Teile des Systems auch Links zu guten Seiten.“ SEOotimise befürwortet das Verlinken zu Quality Sites über Deep Links in einem Artikel im März 2011: „<strong><a href="http://www.seoptimise.com/blog/2011/03/how-to-link-out-for-seo-benefit.html ">How to link out for SEO benefit</a></strong>“. Abschließend sollten auch die angeführten Argumente im Beitrag „<strong><a href="http://www.seomoz.org/blog/facebook-twitters-influence-google-search-rankings">Facebook + Twitter’s Influence on Google’s Search Rankings</a></strong>“ berücksichtigt werden, SEOmoz, April 2011.</p><p><strong>Frage: Wurde der Artikel von einem fachkundigen Experten verfasst oder ist er eher oberflächlich?</strong></p><p><strong> </strong></p><p><strong>SEO Übersetzung: </strong>„Shallow Content“, zu Deutsch „seichter Inhalt“ schneidet das Thema zwar an, führt aber Kernaussagen diesbezüglich nicht aus. Diese Art Inhalte können kurz oder oberflächlich sein oder gar daran scheitern sich auf keine Experten und verlässliche Quellen im Internet zu beziehen.</p><p>Google fragt des Weiteren auch: „Sind die Artikel kurz, dürftig oder etwa lückenhaft mit hilfreichen Einzelheiten bestückt?“  <strong><a href="http://www.ehow.com/how_2248068_install-photoshop.html">Hier</a></strong> findet sich ein Beispiel genau diesen Szenarios – die traurige Ironie dabei ist, dass dieser Artikel soviel Aufmerksamkeit als Beispiel für außerordentlich schlechten Inhalte erhält, dass er mittlerweile für „how to install Photoshop“ gute Ergebnisrankings erzielt.</p><p>Nicht zu vergessen bleibt, dass es sich bei den Leuten hinter dem Update um Informationsgewinnungsspezialisten handelt. Meiner Meinung nach gibt es keinerlei Zweifel mehr daran, dass es Google geschafft hat, innerhalb seiner Suchergebnisse ein Verständnis für grundlegende Qualitätsmerkmale auszubilden, das wiederum den Suchmaschinennutzern zu Gute kommt.</p><p>Es geht nicht nur darum Seiten ohne einzigartigen oder oberflächlichen Inhalt aufzuspüren – es geht darum mit Hilfe der Algorithmen festzustellen, wie tiefgründig sich ein Artikel mit der Materie befasst. Abgesehen davon, ob der Algorithmus dabei wirklich erfolgreich ist oder nicht, müssen wir staunen und bewundern, wie sensibel und technisch meisterhaft Suchmaschinen bereits gewünschte Ergebnisse erzielen. „Bietet dieser Artikel eine komplette oder zusammenfassende Beschreibung der Thematik?“ und „Beinhaltet der Artikel scharfsinnige Analysen und interessante Informationen, die sich nicht nur auf Offensichtliches stützen?“, sind Fragen, die im Beitrag aufgelistet werden, die an dieser Stelle relevant erscheinen.</p><p>Die Frage: „Wurde der Artikel von einem Experten verfasst?“ ist dabei sehr interessant. Man kann zwar in Google Groups, Scholar und Google News nach Autoren suchen, aber kann der Autor einen (Meta-)Faktor in der Google Caffeine Infrastruktur darstellen? Kann der Name des Autors mit bestimmten sozialen Netzwerken verknüpft werden, in denen regelmäßig über diese Themen diskutiert wird?</p><p><strong> </strong></p><p>„Ist der Content ein Massenprodukt von oder ausgelagert an eine große Anzahl von Textern oder wurde er auf ein großes Netzwerk bestehend aus vielen Seiten verteilt, so dass jede einzelne Seite nicht genügend Aufmerksamkeit und Sorgfalt erhalten kann?“  könnte damit zusammenhängen – der Beitrag schreibt den Autoren der Artikel übrigens nicht notwendigerweise einen gebietsspezifischen Expertenstatus zu. Es ist eher unwahrscheinlich, dass große Mengen von Content, die wenig „Aufmerksamkeit und Sorgfalt“ erfahren, überhaupt verlässliche Links gewinnen. Eher werden sie schnell redundant.</p><p><strong>Weiterführende Links: <a href="http://www.huomah.com/ ">Dave Harry</a> </strong>hat viel Interessantes zu den Themen Semantic Search  / Topic Modelling nachgeforscht und geschrieben, was den Leser sofort in ein faszinierendes Thema eintauchen lässt. Ebenfalls Empfehlenswert: <a href="http://www.seobythesea.com/ "><strong>SEO by the Sea</strong></a>, <a href="http://www.searchenginejournal.com/understanding-semantic-search-and-seo/21134/ "><strong>Understanding Semantic Search and SEO</strong></a> , <a href="http://searchnewscentral.com/2010070956/Technical/google-rankings-and-lda.html"><strong>Google Rankings and LDA</strong></a> <a href="http://www.seomoz.org/labs/lda"><strong> </strong></a>und <a href="http://www.virante.com/seo-tools/lda-content-optimizer "><strong>Virante’s LDA Content Optimiser</strong></a>.</p><p><strong>Frage: Befinden sich auf der Seite doppelte, sich überschneidende oder redundante Artikel zu gleichen oder ähnlichen Themen, mit kaum unterschiedlichen Keyword Varianten?</strong></p><p><strong> </strong></p><p><strong>SEO Übersetzung: </strong>Artikelseiten mit Spun Content? – Hier ist Achtung geboten! Man muss also Ausschau halten nach übermäßigen internen Dublikaten und diesen sofort mit einer entsprechenden SEO Strategie entgegenwirken.</p><p>Mit “überschneidend” könnten alle diejenigen Artikel gemeint sein, die keine wirkliche Idee entwickeln (sondern im Grunde ein und dasselbe immer zu wiederholen).</p><p>Beispiele sind folgende, originale Spun Artikel, welche alle derselben Website entnommen wurden:</p><p>&nbsp;</p><p><strong>“Learn Primary Spanish Quickly With These four Steps”</strong></p><p><strong>“Teaching Tools for Learning Conversational Spanish”</strong></p><p><strong>“Learn Spanish – The Quick and Enjoyable Manner – It’s Easy With These four Ideas”</strong></p><p><strong>“Learning Spanish? Here’s The right way to Make It Easier and More Enjoyable!”</strong></p><p><strong><br /> </strong></p><p>Der springende Punkt ist, dass man qualitativminderwertige Spun-Artikel sofort erkennt. Diese Artikel geben offensichtlich keinen Mehrwert wieder und schreiben aus Sicht fiktiver User. In den Suchmaschinen befindet sich für gewöhnlich eine Vielzahl indexierter Versionen desselben Artikels, die jedoch niemals perfekt abgeändert wurden. So sollte es für Suchmaschinen ein Leichtes sein, die Spuren eines Spun-Artikels zu finden. Zum Beispiel anhand von gleichen Sätzen, die sich in verschiedenen Dokumenten auf zahlreichen Domains wiederholen. Leicht zu enttarnen ( wie man denken mag ) und ebenso leicht abzustrafen. „400% unique“ ist eben nicht unbedingt immer einzigartig.</p><p>„Redundant“ könnte auf eine große Anzahl von Artikeln ansprechen, die sich tief in der Struktur einer Seite versteckt und deshalb noch keinerlei externe Links erwerben konnte. Niemand möchte auf völligen Schwachsinn verlinken und da der Artikel ohnehin in den Tiefen der Seitenstruktur verwoben ist, wird ihn auch niemand jemals finden. Wenn eine Website ein großes Aufkommen genau dieser Art von Content aufweist, nämlich eine weitaus höhere Anzahl von alten Seiten ohne Links im Vergleich zu verlinkten Seiten, läuft sie definitiv Gefahr von Panda erfasst zu werden, wenn sie nicht schon wegen anderen Gründen abgestraft wurde.</p><p><strong> </strong></p><p><strong>Weiterführende Links: </strong>Eine Einführung dazu, um was es sich bei dem Thema Content Spinning genauer handelt, gibt <strong><a href="http://explicitly.me/content-spinning-aka-article-spinning">Rishi’s article</a> </strong>Für eine gute Übersicht über alle Arten von Duplicate Content und Strategien, wie sich interne Seiten einzigartiger gestalten lassen, sorgt Dr Pete’s <strong>„<a href="http://www.seomoz.org/blog/fat-pandas-and-thin-content">Fat Pandas and thin Content</a>“</strong>. Des Weitern empfehlenswert: „<strong><a href="http://www.searchenginejournal.com/googlers-to-webmasters-remove-your-thin%C2%A0content/28551/">Googlers to Webmasters: Remove your thin Content</a></strong>“. Alle Ratschläge zum <strong><a href="http://seogadget.co.uk/seo-strategy-may-day-update/ ">May Day Update</a> </strong>noch einmal zum Nachlesen, um den Leitsatz aufzustellen, dass eine Seite, die über organische Suche keinen Traffic generiert, möglicherweise entfernt werden sollte.</p><p><strong>Frage: Würden Sie dieser Seite ihre Kreditkarte ohne Bedenken anvertrauen? </strong></p><p><strong> </strong></p><p><strong>SEO Übersetzung: </strong>Ist diese Seite sicher und wurde von einem angesehenen Kreditkarten-Transaktions Provider verifiziert? Ist die Seite PCI konform?</p><p><img class="alignnone" title="logos" src="http://seogadget.co.uk/wp-content/uploads/2011/05/secured-transactions.jpg" alt="" width="640" height="88" /></p><p>Angenommen dieser Faktor könnte ( wenn überhaupt ) irgendwie festgestellt werden, würde das einen extremen Sinneswandel aller SEOs bedeuten. Die Angabe einer Website, dass sie diesen Sicherheitsstandards entsprechen, könnte auch nur ein Backlink zur Website des Verifikations- Unternehmen wie Verisign, Truste oder lediglich ein Backlink zu den Seiten der Händler sein. Seiten wie <a href="http://www.homeleisuredirect.com/pool_tables/"><strong>diese</strong></a> zeigen die Logos aller ihrer Sicherheitsakkreditierungen, die auf die entsprechenden Seiten verweisen. Es erinnert etwas an eine Google Adwords Zertifizierungs- Agentur – dabei erhält man von einer Google Seite eine Auszeichnung, dass es sich um eine autorisierte Fachseite handelt. Gibt es überhaupt echte Signale für eine Qualitätsgarantie im Internet, die irgendwo vermerkt sind?</p><p><strong>Weiterführende Links: </strong> Es gibt keine direkten Quellen, die sich tatsächlich mit SEO und Privatseiten-Images befassen, dabei ist der Ruf und die Glaubhaftigkeit einer Seite unsäglich wichtig für die Kommunikation. „<a href="http://www.getelastic.com/retailer-reputation/"><strong>Retailer Reputation: Showing Off Your Street Cred</strong></a>“. Vertrauen ist ein Kernelement in Sachen Konversion und diese Meinung scheint auch Google hinsichtlich der Qualitätsfrage zu vertreten.</p><p><strong>Frage: Beinhaltetet dieser Artikel sprachliche, stilistische oder faktische Fehler? </strong></p><p><strong> </strong></p><p><strong>SEO Übersetzung: </strong>Schlechte Grammatik, Rechtschreibfehler oder Formatfehler machen sich einfach nicht gut und sind für Suchmaschinen äußerst einfach zu finden. Hin und wieder schleichen sich Fehler ein, das ist nahezu unvermeidbar. Aber übertrieben schlechte Rechtschreibung und Grammatik sind schlichtweg peinlich.</p><p>Die Frage, ob in einem Artikel sorgfältig gearbeitet oder dieser eher schlampig und hastig erstellt wurde, könnte sich ebenso auf Sprache, Stilistik und faktischen Fehlern beziehen. Gleichsam die Frage, in welchem Maß der Inhalt auf seine Qualität hin untersucht wurde, wie dieser Beitrag des Weiteren noch beleuchten wird.</p><p><strong>Weiterführende Links: </strong>Die Websites auf Rechtschreibung zu prüfen gehört schon seit Ewigkeiten zu den absoluten Qualitäts-Basics. Matt Cutts predigte schon 2006, die Webmaster mögen ihrer Webseiten auf Rechtschreibfehler überprüfen ( &#8220;<strong><a href="http://www.mattcutts.com/blog/seo-advice-spell-check-your-web-site/">Seo Advice: Spell-check your web sites</a></strong>&#8220;) . Seit kurzem kann Google nun auch das<strong> <a href="http://www.google.com/support/websearch/bin/answer.py?hl=en&amp;answer=1095407">Leselevel</a></strong> eines Dokuments ermitteln und maschinell <a href="http://googleresearch.blogspot.com/2010/10/poetic-machine-translation.html"><strong>Gedichte übersetzen</strong></a>.</p><p><strong>Frage: Werden die Themen der Seiten tatsächlich durch die Interessen der Leser geleitet oder versuchen diese Seiten lediglich Inhalt zu erstellen, der bei den Suchmaschinen eventuell gute Rankings erzielt? </strong></p><p><strong> </strong></p><p><strong>SEO Übersetzung: </strong>Denken Sie darüber einmal nach. In einem echten Blog befinden sich nämlich niemals in jeder Beitragsüberschrift höchstnachgefragte Keywords. So befasst sich auch dieses Journal lediglich mit Themen, die mich selbst interessieren – nicht um meine Artikel auf bestimmte Keywords zu optimieren. Ab und zu floppen Beiträge eben auch, während andere hingegen manchmal für eine unerwartet lange Zeit interessant bleiben.</p><p>Erinnern wir uns an das Learn-Spanish-Beispiel von vorhin. Wenn jeder Beitrag dieser Aufzählung Suchbegriffe mit hohem Wert und Suchvolumen beinhaltet, dann ist da sicherlich etwas nicht in Ordnung. Es sieht schlichtweg nicht natürlich aus. Ich möchte nämlich keine endlosen Variationen von Artikeln lesen, die alle nach dem  „Wie lerne ich“+ Französisch-Prinzip aufgebaut sind – aber wer will das schon?</p><p>Was war zuerst: Erkenntnis und Qualität oder Traffic und Rankings?</p><p><img class="alignnone" title="Suchergebnisse" src="http://seogadget.co.uk/wp-content/uploads/2011/05/suggest.jpg" alt="" width="594" height="174" /></p><p><strong> </strong></p><p><strong>Weiterführende Links: </strong> „<a href="http://www.seomoz.org/blog/a-recommendation-for-googles-webspam-team"><strong>A Recommendation for Google’s Webspam Team</strong></a>“</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Frage: </strong>Bietet der Artikel Inhalt und Informationen, Berichte, Recherche oder Analysen aus erster Hand?</p><p><strong>SEO Übersetzung: </strong> Wo liegt der Sinn darin, einen Artikel zu veröffentlichen, der zu dem Thema nichts Neues hinzuzufügen hat? Dies gilt vor allem für nachrichtenbasierte Inhalte: wer lediglich wiederkäut, was schon mehr als hundert andere vor ihm geschrieben haben – dem viel Glück für ein gutes Ranking. Dieses Konzept lässt sich auch einfach auf die organische Suche übertragen: ein Thema auszuarbeiten, es dazu mit überdachten, einzigartigen oder neuen Aspekten zu versehen, ist in Ordnung, es dagegen lediglich abzuschreiben ist armselig.</p><p>„Berichte aus erster Hand“ könnte auch als „zuerst entdeckt“ verstanden werden. Haben Sie jemals ein Thema begonnen oder dieses in einem grundlegenden Stadium weiterentwickelt?</p><p>Spuren, die während der originären Recherche hinterlassen wurden, sollten sehr  leicht zu verfolgen sein. Denn die Veröffentlichung von Aspekten der Recherche oder Originaldaten ziehen oft einen Rattenschwanz an anderen Autoren nach sich, die sich in ihren Ausführungen, Kommentaren, Zusprüchen oder anderen Meinungen auf diese Zitate beziehen. <a href="http://www.v3.co.uk/v3-uk/news/2043686/web-sites-hit-google-panda-page-rank-update "><strong>Hier ein Beispiel</strong></a>, wie eine britische Nachrichtenseite über einen Teil der Recherche zum Panda Update berichtet.</p><p><strong>Weiterführende Links: </strong>Gute Inhalte erstellen wir ohnehin jeden Tag. Falls nicht, muss man es lernen. Man muss um die Bedürfnisse des Zielpublikums wissen und Themen zu ihren Interessen ausarbeiten. Wenn man eine Seite zu einer unverzichtbaren Quelle, mit hohem Wiedererkennungswert und wiederkehrenden Besuchern machen will, ist man hoffentlich in der Lage sich von kommerziell verdrehtem Unsinn abzuwenden und Mehrwert hinzuzufügen. Es gibt haufenweise ideenreiche Seiten die mit großartigem Schreibtalent glänzen können, <a href="http://www.copyblogger.com/ "><strong>Copyblogger</strong></a> ist eine davon.</p><p><strong>Frage: Liefert die Seite im Vergleich zu anderen Suchergebnissen wesentlichen Mehrwert? </strong></p><p><strong> </strong></p><p><strong>SEO Übersetzung: </strong>Entspricht die Landingpage den Erwartungen der Suchmaschinennutzer? Google hat ein offenes Ohr für das <strong><a href="http://googlewebmastercentral.blogspot.com/2011/04/high-quality-sites-algorithm-goes.html">Feedback seiner Nutzer</a> </strong>und bindet diese Daten auch in die Suchergebnisse mit ein. Selbst ohne Feedback über die Toolbar kann Google subtile Verhaltensmuster anhand der Abbruchsrate und der Schnelligkeit, in der wieder zu allen Resultaten zurückgekehrt wird, erkennen. So kann ein Suchergebnis, dass sich auf einem der oberen Rankings befindet, aber unterdurchschnittliche Metrics aufweist auch Gefahr laufen deshalb abzurutschen.</p><p>Durch extrem optimierte Anchor Texte können Seiten zudem für Anfragen ranken, die eigentlich gar nicht zu dieser Suchanfrage passen. Überstrapazierte Keyword Strategien durch Inbound Anchor Texte können in Zukunft aber zum Problem werden, falls das Ranking einer Seite zu Ladeabbruch oder zu einer Nutzerbeschwerde führt.</p><p>„Würde sich ein Nutzer beschweren, wenn er auf eine dieser Webseiten gelangt?“</p><p><strong>Weiterführende Links: </strong>„<strong><a href="http://googleblog.blogspot.com/2011/03/hide-sites-to-find-more-of-what-you.html">Hide sites to find more of what you want</a></strong>” , von Google im März 2011 und “<strong><a href="http://googlewebmastercentral.blogspot.com/2011/04/high-quality-sites-algorithm-goes.html">High-quality sites algorithm goes global, incorporates user feedback</a></strong>” von Google im April 2011.  “<a href="http://www.seobythesea.com/?p=5463"><strong>Microsoft’s Approach to Identifying Quality Search Results Bades on User Feedback</strong></a>”, SEO By The Sea, May 2011.</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Frage: Unterliegt der Inhalt der Qualitätskontrolle</strong></p><p><strong> </strong></p><p><strong>SEO Übersetzung: </strong>Abgesehen von den ersten, offensichtlichen Qualitätsfaktoren wie Rechtschreibung und Grammatik, stellt sich auch die Frage nach den Details und dem Gehalt. <strong>„Are the pages produced with great care and attention to detail vs. Less attention to detail?”</strong></p><p>Dann möchte ich behaupten, dass es einen interessanten Faktor der Qualitätskontrolle darstellen könnte, Artikel akkurat und aktuell zu halten. Im Laufe der Zeit könnte Qualität nämlich auch von zeitlichen Faktoren beeinflusst werden. So gibt es Artikel, die nach einer Weile vielleicht nicht mehr ganz exakt sind. Ein gutes Beispiel dafür ist der <strong><a href="http://seogadget.co.uk/the-ubuntu-installation-guide/">Installations-Guide für Ubuntu</a></strong>.  Allmählich werden die beschriebenen Anleitungen hinfällig. Trotz gelegentlicher Überarbeitung innerhalb der letzten Jahre ist es nun definitiv an der Zeit diese wieder auf den Neusten Stand zu bringen.</p><p>So mag es vielleicht doch nicht genug sein, über ein Archiv mit großartigem Inhalt zu verfügen, denn Ideen veralten und selbst die beste Praxis unterliegt einem Verfallsdatum. Eine gute SEO Strategie sollte deshalb vielleicht ebenfalls Überarbeitung und Updating der Artikel beinhalten.</p><p><strong>Weiterführende Links: </strong>„<a href="http://www.seomoz.org/blog/headsmacking-tip-11-refresh-legacy-content-for-a-rankings-boost "><strong>Headsmacking Tip #11 – Refresh Legacy Content for a Ranking Boost</strong></a>“ – SEOmoz, January 2009.</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Frage: Beleuchtet der Artikel das Thema von mehreren Seiten? </strong></p><p><strong>SEO Übersetzung: </strong>Wird der Inhalt einer Seite übermäßig kommerziell verzerrt oder bietet er eine ausgeglichene Darstellung eines Sachgegenstands? Zum Beispiel zielen Seiten, die für Produkte werben oftmals lediglich darauf ab, die Nutzer mit völlig einseitigen Artikeln zum Kauf anzuregen, nicht darauf Alternativen aufzuzeigen. Der Inhalt äußert sich dabei durchgehen positiv über das Produkt – während sich auf anderen Seiten negative Meinungen unzufriedener Kunden häufen.</p><p>Wie Suchmaschinen ausgeglichene Meinungen in Artikeln erkennen sollen, kann man in gewisser Weise mit den Mechanismen erklären, die genutzt werden, um die Meinungen in Produktbewertungen,Tweets und Blogbeiträgen zu erfassen.  Im Jahre 2009 bestätigt dies Matt Cutts: „Lässt man die Suchergebnisse nach Revisionen sortieren, führt Google eine Meinungsanalyse durch und hebt interessante Kommentare hervor.“ Diese Technology scheint offensichtlich schon länger im Einsatz zu sein – <a href="http://www.rankspeed.com/"><strong>RankSpeed</strong></a>, beispielsweise, versucht die besten Produkte und Webseiten auf Grund der Meinungen, die sie in Tweets und Blogs beschreiben zu empfehlen.</p><p>Inwiefern sich diese Methode auf die Analyse „von mehreren Seiten“ anwenden lässt ist nicht ohne weiteres ersichtlich. Dennoch ist es möglich, dass Google erkennt, wenn sich eine Seite übermäßig einseitig für eine bestimmte Idee ausspricht, obwohl das Thema von verschiedenen Perspektiven beleuchtet werden sollte.</p><p><strong>Weiterführende Links: </strong><span style="text-decoration: underline;">„</span><a href="http://www.seobythesea.com/?p=1488"><strong>Google’s New Review Search Option and Sentiment Analysis</strong></a>“, verfasst von SEO By The Sea im Juni 2009.  <a href="http://searchengineland.com/googles-gold-standard-results-take-hit-new-york-times-57081"><strong>Google’s “Gold Stadard“ Search Results Take Big Hit in New York Story</strong></a>, Search Engine Land, November 2010.</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Frage: Handelt es sich um eine anerkannte Fachwebsite?</strong></p><p><strong> </strong></p><p><strong>SEO Übersetzung: </strong>Linken viele Fachseiten der entsprechenden Sparte auf diese Website? Seiten die sich mit einem breiten Spektrum von Themen befassen werden im Vergleich zu spartenspezialisierten Fachseiten eher schlechter als solche wahrgenommen. Besonders in Communities, in denen ein ausgeprägtes Level an <strong>Peer Recognition </strong>verlangt wird( die SEOs geben hierfür ein exzellentes Beispiel ab).</p><p>Für Websites aus Sparten, die sich ohnehin mit vielen verschiedenen Themen befassen dürfte dies zwar kein Problem sein, doch bei Thematiken für die es viele anerkannte Experten gibt, schneiden Seiten mit breitem Themenspektrum eher schlecht ab.</p><p>Gewichtige Inbound Links, die Relevanz der Seite von der das Thema stammt und die Keywords der Inbound Anchors könnten Faktoren sein. Nicht selten sind relevante Begriffe einer Seite auch aussagekräftige Merkmale auf die Aufmerksamkeit die ein Thema auf sich zieht.</p><p><strong> </strong></p><p><strong>Keywords<br /> </strong></p><p>Im Folgenden befinden sich die häufigsten Keywords, die Google beim Durchcrawlen der SEOgadget Webseite findet.  Sie sollten das Hauptthema der Seite widerspiegeln.</p><p><a href="http://www.schoebs.com/wp-content/uploads/2011/06/relevance1.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-926" title="relevance1" src="http://www.schoebs.com/wp-content/uploads/2011/06/relevance1.jpg" alt="" width="761" height="308" /></a></p><p><strong> </strong></p><p><strong> </strong></p><p><strong>Frage: Würden Sie diese Seite anhand ihres Namens als verlässlich identifizieren? </strong></p><p><strong> </strong></p><p><strong>SEO Translation: </strong>„Brand“ Search Volumen wurde als Einflussfaktor des Vince Updates vermutet oder zumindest für einen Faktor gehalten, der auf die Wichtigkeit einer Marke<strong> </strong>Einfluss nimmt. Zentraler Aspekt der Wiedererkennung ist das reine Suchvolumen: wird vermehrt nach dem Namen des Unternehmen oder der Domain gesucht, ist es nur legitim anzunehmen, dass es sich dabei um eine starke Marke handelt. Ein gefestigter Markenname ist ein Zeichen von Vertrauen und das (vermutlich) schon seit geraumer Zeit.</p><p><strong>Weiterführende Links: „<a href="http://www.blogstorm.co.uk/how-search-volume-data-may-be-used-to-determine-brand-authority/">How search volume data may be used to determine brand authority</a>“,<a href="http://www.blogstorm.co.uk/how-search-volume-data-may-be-used-to-determine-brand-authority/"></a></strong>Blogstorm, im Juli 2009. “<strong><a href="http://seogadget.co.uk/googles-vince-update/">Google’s Vince Update </a></strong>– Brand or no Brand?”, SEOgadget, im Juli 2009.</p><p><strong>Frage: Beinhaltet der Artikel übertrieben viele Werbeanzeigen, die vom eigentlichen Inhalt ablenken oder diesen beeinträchtigen?</strong></p><p><strong> </strong></p><p><strong>SEO Translation: </strong>Google verfügt über Mechanismen, die das Verhältnis zwischen Werbeanzeigen und echtem Inhalt feststellen. Tom hatte das sofort verstanden. Er entwickelte eine <a href="http://www.google.com/cse/home?cx=008172789018542968974%3Agqrtqmnqgfw"><strong>Suchmaschine</strong></a>, die jede Webseite aufzeigt, die vom Panda Update betroffen wurde. Aus den Resultaten kann jede beliebige Seite ausgesucht werden, um sie wie im <a href="http://www.parents.com/blogs/goodyblog/2011/05/how-to-talk-to-kids-about-osama-bin-laden/">Folgenden</a> im ganzen Browerfenster zu testen:</p><p><img class="alignnone" title="werbeanzeigen_beispiel" src="http://seogadget.co.uk/wp-content/uploads/2011/05/osama-bin-parenting.jpg" alt="" width="650" height="380" /></p><p>Wir stellen fest: die Seite besteht komplett aus Werbeanzeigen. Bei Layoutfragen  hilft das Google Adsense Team auch mit folgendem Artikel weiter: „<a href="http://www.google.com/adsense/support/bin/answer.py?hl=en&amp;answer=132575"><strong>Best pracitces for laying out your site and your ads</strong></a>“ ( Via <a href="http://www.seo-theory.com/2011/04/27/what-google-panda-has-taught-the-seo-industry/"><strong>SEO Theory</strong></a>)</p><p>Ihr Tipp:</p><p>„<em>Heben Sie Ihre Inhalte hervor: Während zwar die Wirkung einer Werbeanzeige mit ihrer Platzierung in der oberen Hälfte der Seite verbessert werden kann, sollte auch sichergestellt sein, dass der gesuchte Inhalt für den Nutzer ebenfalls einfach zu finden ist. Falls ihre Seite zum Beispiel Daten zum Download anbietet, sollten sich die Links dafür ebenfalls im oberen Teil der Seite finden lassen.</em>“</p><p><img class="alignnone" title="layout" src="http://seogadget.co.uk/wp-content/uploads/2011/05/design-layout-adwords.jpg" alt="" width="650" height="270" /></p><p>&nbsp;</p><p><strong>Weiterführende Links:</strong></p><p><strong> „<a href="http://www.google.com/adsense/support/bin/answer.py?hl=en&amp;answer=132575">Best practice for laying out your site and your ads</a>” </strong>von Google. “<strong><a href="http://www.seomoz.org/blog/deconstructing-google-12123">Deconstructing Google</a>”</strong>, von <a href="http://www.italiaseo.net/"><strong>Gianluca Fiorelli</strong> </a>im März 2011. “<strong><a href="http://www.seo-theory.com/2011/04/27/what-google-panda-has-taught-the-seo-industry/">What the Google Panda Update has Taught the SEO Industry</a>”</strong>,  von SEO Theory im Mai 2011.<strong> “<a href="http://www.wired.com/epicenter/2011/03/the-panda-that-hates-farms/">TED 2011: The ‘Panda’ That Hates Farms: A Q&amp;A With Goggle’s Top Search Engineers</a>”</strong>, von Wired, im Februar 2011 und zu guter Letzt, aber deshalb nicht minderwichtig <strong>“<a href="http://www.distilled.net/blog/seo/googles-pandafarmer-update-what-to-do-about-it/">Google’s Panda Update – What To Do About It</a>”, </strong>von Distilled im Februar 2011.</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Die Komplexität der Ranking Faktoren wächst</strong></p><p><strong> </strong></p><p>Man könnte noch bis in alle Ewigkeiten damit verbringen Rankingfaktoren zu analysieren – und wahrscheinlich hat es viel länger gedauert diesen Beitrag zu schreiben, als es eigentlich hätte sollen. Aber dies war das eindrucksvollste Update in der gesamten Googel Update Geschichte und lies die SEO Industry für eine sehr lange Zeit grübeln. Im Endeffekt ist wohl das Verständnis der vielen Qualitätsfaktoren die wichtigste Schlussfolgerung. Arrangiert man sich mit der Tatsache, dass es nicht mehr nur um technische Aspekte geht, gelingt es um einiges einfacher zu verstehen, welche Richtung wir als SEOs eingeschlagen haben. Es scheint, als ob Suchmaschinenoptimierung in Zukunft die Möglichkeit bekommt, sich von der reinen Produktberatung weiterzuentwickeln.</p><p>Die größte Belohnung bleibt letztendlich tolle Seiten zu erstellen, die von den Nutzern Zuspruch erhalten. Einerseits bin ich also froh, dass Google uns nun in diese Richtung lenkt. Allerdings hat auch Google, ebenso wie wir, damit noch einen langen Weg vor sich.</p><p>&nbsp;</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.schoebs.com/journal/suchmaschinenoptimierung/high-quality-web-sites-%e2%80%93-der-neue-google-ranking-faktor/feed</wfw:commentRss> <slash:comments>1</slash:comments> </item> </channel> </rss>
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